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Viel Wirbel um Begleitservice beim plattdeutschen Theater in Tündern

„Klüngel inne Dörpe“

Tündern. Bodenständig, derb und platt: Die Plattdeutsche Theatersparte des Tünderander Heimatvereins „Tundrium“ hatte es bei ihren diesjährigen beiden Auftritten am Samstag und am Sonntag in der alten Tünderaner Pfarrscheune mit dem selbst geschriebenen Stück „Klüngel in usen Dörpe“ wieder ordentlich auf die Lachmuskeln ihrer vielen Zuschauer abgesehen. Die Initialzündung für die großen Lacher lieferten vor allen Dingen die Szenen und Begebenheiten, in der die Zuschauer sich oder Bekannte wiederfinden konnten. Die Handlung des Stückes drehte sich dieses Mal – passend zum 40. Jubiläumsjahr des Heimatvereins – um ein Wiedersehen von Klassenkameraden nach 40 Jahren in einem Café.

veröffentlicht am 27.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 05:21 Uhr

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Aus der kleinen Martha (Dagmar Schuster) ist inzwischen die Bürgermeisterin des Ortes geworden und die hatte mit Bauer Hinerk (Heinrich Albrecht-Lübbe) etwas Wichtiges zum Thema Freizeitpark zu „vertellen“. Bauer Hinerk staunte am Ende auch nicht schlecht, als Steintor-Robby seine Angetraute Emma (Gisela Scheel) als einst das beste Pferd im Stall bezeichnete. „Was fürn Klüngel inne Dörpe“.

Die Ansagen der jeweiligen Spielszenen in Platt übernahm zum Beispiel der junge Cavin Albrecht-Lübbe. Vorweg und zwischendurch sorgten die „Tiunegels“ für musikalischen plattdeutschen Hochgenuss, bei dem das Publikum kräftig mitsang. Das Stück begann zunächst mit aufgeregten „Museumskindern“ in einer Schulszene vor 40 Jahren, bei der Fiete (Linus Berger), Karl (Malte Hennecke), Elsa (Johanna Kasting, Emma (Amelie Köster) und Wilhelm (Can Deniz Küster) etliche „Fisematenten“ für ihre Schulmeisterin (Anke Kasting) „inne Koppe hatten“. Mit Kinderdarstellern und älteren Ensemblemitgliedern verband Regisseurin Ingrid Stoffregen damals und heute gut verknüpfen können. Und Tündern auf und vor der Bühne lauschte dem Klön auf Platt. Rau, derb und distanzlos entwickelten sich so die Dialoge über einen geplanten Escort-Service im beschaulichen Tündern. Wie im echten Leben, kam der Klatsch jeder gesicherten Information zuvor und brach ein Wirr-Warr los.

Ärger bei der Kaffeerunde inklusive Spitzentischdecken: Robby trifft auf Martha.git



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