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Klosterweg von Loccum bis nach Volkenroda

Den alten Klosterweg von Loccum bis nach Volkenroda in Thüringen wandern Hubert Neumann (68) und sein Freund Franz Nowak (71) in diesen Tagen über 320 Kilometer ab. Dabei machten sie in Hameln Station bei Bruder Egbert Neumann in der Riepenstraße, erwartet von Erfrischungsgetränken und der Bratwurst vom Grill. Hubert ist übrigens ehemaliger Hamelner und lebt heute in Saarbrücken. Für die beiden Wanderer ist diese Tour nicht ungewöhnlich. „Im letzten Jahr sind wir den Jakobsweg in Spanien über 1000 Kilometer abgelaufen“, sagt Neumann. In zehn Tagen wollen die rüstigen Wanderer die Strecke nach Thüringen abgelaufen haben, auf dem Rücken Verpflegung und das Notwendigste im 14-Kilo-Rucksack. Übernachtet wird, wenn möglich, in Klostereinrichtungen.

veröffentlicht am 22.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 15.12.2016 um 16:45 Uhr

In der Neuen Marktstraße verwurzelt: Petra Ritter.
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Französische Bäcker können mehr als nur Baguette und Croissant – das weiß Axel Schröer, Obermeister der heimischen Bäcker-Innung, jetzt nur zu gut. Einen Tag lang ließ er sich von Clément Avias in die Geheimnisse französischer Backkünste einweisen. Kastanienbrot mit Feigen, Curry-Ananas-Baguette, Ciabatta à la Peperoni – der 25-jährige Avias aus dem Örtchen Baix im Rhônetal mischte Schröers Backstube an der Klütstraße ganz schön auf. Das Schröer-Team fand’s klasse, die Kunden auch. „Deshalb kommt der Clément im Sommer auch noch mal wieder – ich will ja was lernen“, sagt Axel Schröer. Unter dem Titel „La Maison du Pain“ (frei übersetzt: Das Haus des Brotes) will der Bäckermeister künftig ein Stückchen Frankreich nach Hameln holen. Zu Testzwecken hatte er die Redaktion der Dewezet mit allerlei Leckerem „geschmiert“ – merci, merci, cher Monsieur Schröer. Urteil: Mjamm mjamm. Nur das Croissant war nicht dabei. Bei mindestens 250 Gramm Butter auf einem Kilo Teig vielleicht auch besser so…

„Die Zeit ist wie im Flug vergangen“, stellt Petra Ritter mit Erstaunen fest, die dieser Tage auf das 20-jährige Bestehen ihres Friseursalons zurückblickt. Seit Juni 1989 sind sie und ihr Team in der Neuen Marktstraße Hameln eine feste Adresse für modische Haarschnitte. Regelmäßige Fortbildungen sorgen dafür, dass Petra Ritter und ihre beide Mitarbeiterinnen Silvana und Britta immer auf dem neuesten Stand sind. Petra Ritter fühlt sich wohl im Herzen der Hamelner Altstadt. Als Zeichen ihrer Verbundenheit hat sie einen Baum vor ihr Geschäft gepflanzt. „Hoffentlich wird er sich genauso schnell in der Neuen Marktstraße einleben wie ich“, sagt die passionierte Hobby-Gärtnerin.

Was ist dran, dass der mehrstündige Genuss von lautem Hardrock zu Tinnitus führen könnte? Laufen Rockkonzertbesucher Gefahr, dem Konsum von alkoholischen oder sonstigen Drogen zu erliegen, um zwei Stunden Extrembeschallung durch eine Lautsprecherwand zu überstehen? Der Ergründung dieser Fragen stellte sich rehaMED-Inhaber Karsten Wegener beim Konzert von AC/DC in der Arena „Auf Schalke“. Im Dienste seiner Patienten wollte er mit Unterstützung seines Sohnes Leon herausfinden, ob rehaMED seinen Patienten den Genuss von Hardrock bedingungslos empfehlen könne.

Auf Pilgerpfaden: Hubert Neumann und Franz Nowak machten einen A
  • Auf Pilgerpfaden: Hubert Neumann und Franz Nowak machten einen Abstecher bei Bruder Egbert in Hameln (v.li.). Foto: gro
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  • Opas Beste: Rüdiger Buttes Enkelkinder Anna, die älteste, Lea, die jüngste und die eineiigen Zwillinge Lukas und Christopher. Foto: Wal
Auf Pilgerpfaden: Hubert Neumann und Franz Nowak machten einen A
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Opas Beste: Rüdiger Buttes Enkelkinder Anna, die älteste, Lea, d

Sein Ergebnis: Nicht jedem!

Die Gefahr des Drogenkonsums, meint er, könne übrigens als gering betrachtet werden, da die Veranstalter ihrer Sorgfaltspflicht durch astronomische Preise für Einstiegsdrogen wie Bier geradezu vorbildlich nachgekommen seien.

Zu den vielen Überraschungen und Geschenken anlässlich der Feier des 60. Geburtstages von Rüdiger Butte gehört auch dies: der Auftritt seiner Sportsfreunde als „Männerballett“ im Saal des Gasthauses Mittendorf in Buchhagen, wo der Landrat Hameln-Pyrmonts bereits am Vorabend des eigentlichen Datums im Kreise von Freunden und Weggefährten feierte, bevor am Montag der offizielle Empfang im Kreishaus stattfand. Das sicherlich schönste Geschenk für den Jubilar aber war das einträchtige Beisammensein von vier Enkelkindern: Anna (13), Lukas und Christopher (10) und Lea (elf Monate).

„Was sind schon 50 Jahre“, murmelte seinerseits Butte gestern altersweise beim Sektempfang zu Ehren von Hessisch Oldendorfs Bürgermeister Harald Krüger. Rund 40 Gäste waren gekommen, um ihm zu gratulieren, einige davon, wie Ortsbürgermeister Heinz Beißner oder Coppenbrügges Bürgermeister Hans-Ulrich-Peschka, hatten sogar Selbstgedichtetes im Gepäck. Fein gewandet in Nadelstreifen und Krawatte in modernem Pink, bekannte sich der im „erweiterten Weserbergland“ (gemeint ist das Lipperland) groß gewordene Krüger dazu, es festlich rustikal zu mögen. Entspannung, so verriet er, finde er, wenn er mit seiner BMW 1200 GT nach Feierabend unerkannt durch die Landschaft brause – und dabei die eine oder andere schadhafte Straße in Augenschein nehme, „damit ich keine Entscheidungen vom grünen Tisch aus treffen muss“.

Innungsobermeister Axel Schröer (li.) lässt sich von Clément Avias in die Geheimnisse der Croissant-Herstellung einweihen.

Selbstversuch beim AC/DC-Konzert: Karsten Wegener und Sohn Leon.

Ortsbürgermeister Heinz Beißner (re.) gratuliert Bürgermeister Harald Krüger mit Selbstgedichtetem.

Foto: doro



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