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Klimaschutzagentur: Neubau Halle Nord geht auch günstiger

veröffentlicht am 09.04.2012 um 17:00 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Hameln (ni). Die Hamelner Bauverwaltung gerät wegen der Halle Nord einmal mehr in die Schusslinie. Nicht nur Politiker, sondern auch Fachleute melden Zweifel an den von Stadtplaner Volker Mohr präsentierten Kostenschätzungen für einen Hallenneubau. Vor allem der Aufpreis für die Passivhaus-Varianten sei viel zu hoch gegriffen.

Energieberater („aber meinen Namen dürfen Sie nicht nennen“) rieben sich verwundert die Augen, als sie die von der Stadt gelieferten Zahlen lasen. Nach denen würde sich ein Hallenneubau um knapp 20 Prozent verteuern, wenn er den Passivhaus-Standard erfüllen soll.

„20 Prozent mehr – das war vor 15 Jahren“ sagt der Experte und vermutet: „Die Verwaltung hat sich einfach die alten Katalogwerte gegriffen und die ohne nachzudenken draufgeschlagen.“ Oder, und das wäre in seinen Augen noch viel schlimmer, „sie hat einen Architekten mit der Ermittlung dieser Zahlen beauftragt und dafür auch noch Geld bezahlt“. Letzteres ist der Fall, wie die Verwaltung erklärt: Bei den Zahlen handle es sich bislang ja nur um vorsichtige „erste Annahmen“. Schließlich liege für den Hallenneubau ja noch keine konkrete Planung vor und könne es darum auch noch keine genaue Kalkulation geben.

Tobias Timm, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Weserbergland, sind diese Zusammenhänge durchaus bekannt – aber er wundert sich trotzdem, dass sich die annähernd 20 Prozent Mehrkosten für den Passivhaus-Standard wie ein roter Faden durch die Kostenschätzung für die unterschiedlichen Hallen-Versionen ziehen.

Timm kennt zig Bauprojekt, wo die Kosten wesentlich geringer ausgefallen sind und er hat eine eigene Rechnung vorgelegt, die weit unter den 20 Prozent liegt. Wie Timm kalkuliert und warum sich die Politik wundert, dass die Stadt keinen Kontakt zur Klimaschutzagentur aufgenommen hat, lesen Sie in der Dewezet.



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