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Insekten haben interessante Fähigkeiten – erklärt bei der Kinderleicht-Akademie der Dewezet

Kleine Tiere mit Superkräften

Hameln. Viele von uns finden sie einfach nur eklig und haben sogar Angst vor ihnen. Die Rede ist von Insekten. Dabei stecken interessante Fähigkeiten hinter ihrem gruseligen Aussehen. Dr. Stefanie Klingeberg aus Aerzen hat die kleinen Tierchen am Mittwochnachmittag bei der Kinderleicht-Akademie in der Dewezet-Geschäftsstelle mal näher unter die Lupe genommen.

veröffentlicht am 17.12.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 18:14 Uhr

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Karen Klages

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Karen Klages Reporterin zur Autorenseite
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Wie spinnt die Spinne ihr Netz? Die Fäden kommen aus einer Düse am Po der Spinne. Während sie das Netz spinnt, geht sie nur in eine Richtung. Die Hinterbeine ziehen den Faden und knüpfen ihn weiter. Mit den Vorderbeinen hält sie sich fest. Beim Spinnen geht sie von außen nach innen vor, denn in der Mitte möchte sie auf ihren Feind lauern. Mit den Rahmenfäden, die außen entlanglaufen, legt sie die Größe des Netzes fest. Mit den Speichenfäden stabilisiert sie das Netz; mit der Fangspirale, die allerdings gleichmäßig und nicht als Spirale verläuft, fängt sie ihre Feinde, da diese klebrig sind. Daher bewegt sie sich selbst auch nur auf den Rahmen- und Speichenfäden. Wird das Netz an einer Stelle zerstört, repariert es die Spinne.

Was macht eine Mücke? Eine Mücke hat im Vergleich zur Spinne sechs statt acht Beine. Sie hat Flügel und kann fliegen. Ihr Stachel ist weit gefächert. Ihre Opfer keine Tiere, sondern Menschen. Die weibliche Mücke ist die, die sticht und Blut aussaugt. Dieses benötigt sie für die Eier, damit sie sich entwickeln können. Sonst ernährt sie sich von Pflanzensäften.

Warum juckt ein Mückenstich? Der Stich an sich verursacht noch keine Schmerzen, da die Nerven erst in der zweiten und dritten Hautschicht liegen. Erst das Blutsaugen, das tiefer zu den Blutgefäßen führt, sorgt in der Folge für den Juckreiz. Der beim Stechen abgegebene Speichel, der unter die Haut dringt, löst diesen Juckreiz aus. Es entsteht eine allergische Reaktion.

Warum leben Ameisen und Blattläuse zusammen? Man könnte es Freundschaft nennen, bei der die Ameisen aber letztlich den Hut auf haben. Die Blattläuse trinken Pflanzensaft, von dem sie aber nur das Eiweiß wollen. Den abgesonderten Zuckersaft, auch Morgentau genannt, möchten hingegen die Ameisen gerne verzehren. Damit die Blattläuse nicht abhauen und die Ameisen sie in Ruhe melken können, beißen die Ameisen den Blattläusen auch schon mal die Flügel ab. Auch ein Betäubungsmittel, das die Ameisen in ihren Füßen haben, kommt des Öfteren zum Einsatz. Sie leben zwar in einer Gemeinschaft, aber letztlich machen die Ameisen die Blattläuse zu Leibeigenen. Sie beschützen sie aber auch vor Feinden wie zum Beispiel Marienkäfern. Denn die Ameisen sind sehr stark und können die Marienkäfer von den Pflanzen schubsen.

Die nächste Kinderleicht-Akademie findet am Donnerstag, 14. Januar, um 16 Uhr in der Dewezet-Geschäftsstelle statt. Das Thema: Popeye, Suppenkasper, Zuckerschnute – welches Essen macht uns groß und stark? Referentin ist Diplom-Oecotrophologin Antje Müller.



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