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Klatsch 25.4.09

Als Vorsitzender des Kreissportbundes muss er zwar eine Menge Dinge wissen und auch tun, aber geflogen ist Fred Hundertmark bisher noch nicht, außer in den Urlaub vielleicht. Bei der Geburtstagsfeier des Luftsportvereins Hameln am 16. Mai auf dem Vereinsgelände in Bisperode allerdings will er das nachholen. Dann, so hat der Sportfunktionär jedenfalls versprochen, will er einen fast längst schon wieder vergessenen Tombola-Gewinn einlösen: einen Rundflug mit einem Segelflugzeug.

veröffentlicht am 24.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 01:21 Uhr

Caféhaus-Atmosphäre und Lebensart – rund 200 geladene Gäst
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Rund 15 Gäste, vor allem heimische Unternehmer, haben mitgefeiert, als im Hause von Gerhard Schwickert in Haverbeck eine Abschiedsparty für den ausgeschiedenen niedersächsischen Wirtschaftsminister Walter Hirche ausgerichtet wurde. Zu Ehren des Liberalen und seiner Ehefrau Monika (sie war während der dreimaligen Ministerzeit Personenschützer und Kraftfahrer zugleich) hatte der Gastgeber die Landesflagge gehisst, außerdem sangen alle das Niedersachsenlied und das Lied der FDP – „Die Gedanken sind frei“. Die meisten hatten Hirche während dessen Amtszeit auf verschiedene Delegationsreisen in fremde Länder begleitet und sich des Ressortchefs quasi als Türöffner bedient, so unter anderem im vergangenen November in Libyen. Einhellige Meinung: Die Reise hat sich gelohnt. So hatten die Gebrüder Akbar und Ali Memari Fard dort bereits im Jahre 2006 ihren größten Einzelauftrag – ein Zementwerk für 120 Millionen Euro – an Land ziehen können. Und Schwickert selbst bekam Aufträge für Straßenfertiger „im siebenstelligen Bereich“ und hat gerade eine 50-Tonnen-Fräse Richtung Naher Osten verladen lassen.

„Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.“ Diese zugegebenermaßen düstere Prophezeiung hat einst kein Geringerer als Albert Einstein gewagt. Und in der Tat genießen Bienen in der kulturellen Überlieferung großen Respekt, denn intuitiv ahnten die Menschen schon immer, wie existenziell ihr Leben mit dem der Bienen verbunden ist. Irene Dalichow hat sich der sprichwörtlich fleißigen Insekten angenommen und ein Buch darüber verfasst. Dabei gibt sie einen Überblick über alle Aspekte, auch den der Bedrohung übrigens, legt aber das Hauptaugenmerk mit vielen Tipps zu Honig, Wachs und anderen Bienenprodukten auf den praktischen Nutzen. Irene Dalichow ist ausgebildete Zeitungsredakteurin und diplomierte Erziehungswissenschaftlerin. Sie schrieb einst für die Lokalredaktion der Dewezet unter dem Kürzel „ali“ und lebt und arbeitet heute in München. (Irene Dalichow, „Bienengeheimnisse“, ISBN-Nummer 978-3-442-21866-0 WG 2460, ist erschienen bei Goldmann/Arkana und kostet 13 Euro.

Caféhaus-Atmosphäre und Lebensart – beides vereint das völlig neugestaltete Museumscafé. Mit einem Kreis von rund 200 geladenen Gäste wurde gestern die Eröffnung gefeiert, wurde der Familie Güse als Pächter und Betreiber bescheinigt, sich in allen Punkten an die städtebaulichen Vorgaben der Stadt Hameln gehalten und etwas geschaffen zu haben, dass der Osterstraße wieder Auftrieb gibt. Eckhard Koss, Erster Stadtrat, rief den Anwesenden noch einmal in Erinnerung, dass von den drei Bewerbern um das Objekt lediglich Dieter Güse bereit war, alle Bedingungen (darunter behindertengerechte Sanitäranlagen und rollstuhlgerechter Zugang) zu erfüllen. Glück und viel Erfolg wünschte im Namen aller Gastronomie-Kollegen Ernst-Wilhelm Holländer, Ehrenvorsitzender des Wirteverbandes Dehoga. Solche Reden hält normalerweise Gabriele Güse – allerdings ist sie selbst Vorsitzende des Verbandes. Im Namen der Familie nahm sie Glückwünsche und Lob stolz entgegen.

Und noch eine Autorin aus dem heimischen Raum macht wieder von sich reden: Susanne Kronenberg, geborene Ziegler, hat wieder einen Krimi geschrieben. In ihrem zweiten Fall ermittelt die Privatdetektivin Norma Tann erneut in Wiesbaden und in der beschaulichen Weinbaulandschaft des Rheingaus. Im Fall der seit 15 Jahren vermissten Marika Inken gibt es erstmals eine konkrete Spur, der Norma nachgehen will. Auf den Höhen des Rheinsteigs trifft sie zudem auf Marikas 17-jährige Tochter Inga, die eine brennende Frage quält: Wer ist ihr leiblicher Vater? Susanne Kronenberg wurden 1958 in Hameln geboren. Nach ihrem Studium der Innenarchitektur war sie zunächst als Redakteurin in einem Fachzeitschriftenverlag tätig, bald darauf erschien ihr erste Jugendbuch, dem zehn weitere folgten, die sich alle mit dem Thema Reiten beschäftigen. Dann widmete sie sich dem Genre Krimis, deren Tatorte teilweise auch im Weserbergland liegen. 2007 startete die Autorin mit dem Kriminalroman „Weinrache“ eine neue Serie, die nun ihre Fortsetzung findet. Susanne Kronenberg lebt heute mit ihrem Mann in Taunusstein bei Wiesbaden. (Susanne Kronenberg, „Rheingrund“, ISBN-Nummer 978-3-89977-4 ist erschienen im Gmeiner-Verlag und kostet 9,90 Euro).

Auch wenn sich die CDU mit der Mehrheitsgruppe aus SPD, FDP und Grünen während der Sondersitzung zum Konjunkturpaket heftig gestritten hatte – beim anschließenden Umtrunk in der Gaststätte Kitzinger am Kastanienwall gaben mit Rolf Centner und Herbert Wurzer immerhin auch zwei Rote den Schwarzen die Ehre. Hier war die Atmosphäre ganz entspannt, zumal sich Peter Metzger (CDU) spendabel zeigte, weil er am Tag zuvor seinen 67. Geburtstag gefeiert hatte. Derzeit ist der Christdemokrat ein wenig gehandicapt, trägt er doch wegen einer Netzhautablösung meistens eine Augenklappe und muss nächsten Monat operiert werden. Was den einen oder anderen zu dem Kommentar verleitete, unter den Blinden sei der Einäugige noch immer König.

Weil der britische Thronfolger Charles sich um Inte-gration und Lernchancen für das Millionenheer der Kinder von Migranten in Großbritannien bemüht, war man in der britischen Botschaft in Berlin bereits im vergangenen Jahr auf das „Erfolgsmodell Mentor“ (die Leselernhelfer aus Hannover) aufmerksam geworden. Jetzt ist der Gründer der ehrenamtlichen Initiative, der Buchhändler Otto Stender (Hannover und Coppenbrügge), zusammen mit seiner ersten Förderschülerin in die Botschaft eingeladen worden, um dem Prinzen von Wales über Methoden und Erfolge von „Mentor“ Auskunft zu geben. Die von ihm vor sechs Jahren entwickelte Förderidee breitet sich als „Hannovers Antwort auf Pisa“ mittlerweile in ganz Deutschland aus. Vanessa Schüler, die mitreist, wird zwischen den beiden Männern dolmetschen. Sie steht kurz vorm Abitur und spricht im Gegensatz zu ihrem Mentor perfekt Englisch.

Ein Prosit dem Geburtstagskind Peter Metzger (mit Augenklappe): die Ratskollegen Monika Stork-Meier, Sylke Keil, Peter Martin und Jobst Brüggemann (v.li.).

Foto: CK



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