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Klatsch 20.8.

Seriensieger? Pah! Den Erzrivalen aus Schaumburg wollten es Hamelns Promi-Fußballer diesmal in Bückeburg zeigen. Siegessicher trat das Team in Anspielung auf die Frauen-WM mit japanischen Kopfbändern an und verteilte nette Gastgeschenke mit Kicker-Barbie und dem Buch „Elf Freundinnen“. Mit 3:1 gingen die Hamelner denn auch durch zwei Tore von Michael Deppe und eins von Laufwunder Marcel Sparmann in Führung. Als die Schaumburger dann aber ihre Oberliga-Wunderwaffe Alexander Bremer (Trikot-Nummer 4.75) auf den grünen Rasen schickten, war’s aus: Mit drei Toren katapultierte Bremer sein Team zum Sieg. Egal. Die Hamelner, findet nicht nur Trainer Jürgen Dempewolf, waren bei diesem Match die Sieger der Herzen. Kampfgeist und Einsatz haben jedenfalls gestimmt. Wahrscheinlich haben die Schaumburger ihren Sieg ohnehin der Zauberkraft von Özils legendärem Schuh zu verdanken: Den hütet Dr. Uwe Graells, Chefredakteur der Schaumburger Nachrichten, wie einen Schatz, seit er ihn angeblich beim EM-Qualifikationsspiel gegen die Türkei in Berlin ergattert hat…

veröffentlicht am 20.08.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 04:41 Uhr

Dem Pfeifer fühlt er sich verbunden: Kabarettist Jörg Knör hat sich schon vor seinem Auftritt in Hameln selbst als Rattenfänger
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Für Aufsehen haben kürzlich auch echte Japanerinnen gesorgt. Eigentlich sollten die Kindergärtnerinnen aus dem Land der aufgehenden Sonne vor dem sonntäglichen Rattenfänger-Freilichtspiel im Bürgergarten die Zuschauer mit Tänzen und Gesängen erfreuen. Doch Petrus spielte nicht mit: Es schüttete wie aus Kübeln, die Japanerinnen flüchteten in das Infocenter. Dort hatten auch Scharen von Bus-Touristen vorübergehend Zuflucht gesucht. Um die Wartezeit auf besseres Wetter zu überbrücken, schlug HMT-Chef Harald Wanger einen Auftritt der Japanerinnen vor. Die ließen sich nicht lange bitten und legten im Inforcenter in ihren farbenfrohen Kimonos eine Spontan-Show hin – und das Publikum jubelte. Danke, Petrus!

Spontan zum Stift gegriffen hat Kabarettist Jörg Knör – und sich selbst als Rattenfänger karikiert. Das Interesse an Hamelns Pfeifer kommt nicht von ungefähr: Der Entertainer und Musiker spielt fast alle Blasinstrumente und begeistert damit seit jeher die Kinder: „Bestimmt auch Ratten“, meint der Entertainer lachend. Und gewiss alle Zuschauer, die ihn am Samstag, 27. August, mit seinem brandneuen Programm „Alles nur Show“ auf der Bühne des WBZ erleben. Dann betätigt sich der Parodist einmal mehr als Rattenfänger, wenn er Promis gleich scharenweise nach Hameln entführt: Mario Barth, Dirk Bach, Dieter Bohlen und Otto Waalkes. Aber auch Johannes Heesters schleppt sich her. Und selbst der Papst, die Queen oder die schöne Kate werden da sein. Jörg Knör wird’s schon richten…

Nein, ein Solist will er nicht sein: Musiker Sebastian Schröder ist einer von vier, nämlich der Bass des A-cappella-Quartetts Maybebop aus Hannover und mit seinen Kollegen eigentlich gerade auf Tournee. Privat ist Schröder jetzt auch kein Solist mehr: Auf dem Standesamt in Bad Münder hat er seine Lebensgefährtin Stefanie Stöpel geheiratet. Versteht sich, dass die Kollegen die Frischvermählten nach dem Ja-Wort mit einem Ständchen überraschten. Und für dieses Ereignis natürlich gern eine Tournee-Pause einlegten.

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Gastgeschenk von Chefredakteur an Chefredakteur: Frank Werner von der Dewezet und Dr. Uwe Graells von den Schaumburger Nachrichten. Foto: kar

Auf dem Kinderspielplatz rosten die Geräte vor sich hin? Schlaglöcher auf dem Schulhof werden zu Stolperfallen? Das Dorfgemeinschaftshaus braucht dringend einen Anstrich? Dann könnte dies alles ein Fall für den NDR sein. Dort krempelt man unter dem Motto „Niedersachsen packt an“ im September die Ärmel hoch. Genauer gesagt: Die Moderatoren Britta von Lucke (NDR- Fernsehen) und Lars Cohrs (NDR 1 Niedersachsen) greifen zu Schaufel, Kelle oder Pinsel – und packen an. Vor Ort. Auch im Weserbergland, wenn hier ein Projekt das Rennen macht. Noch bis Dienstag, 30. August, können Vorschläge, Ideen und Wünsche zu gemeinnützigen Projekten, die mit Eigeninitiative und Engagement umgesetzt werden sollen, beim NDR unter www.ndr.de/niedersachsen eingereicht werden. Sechs Projekte werden dann ausgewählt und vor Ort umgesetzt.

Wer hat schon mal die Chance, gegen einen Weltmeister anzutreten? Beim Boule-Holstentor-Turnier in Travemünde ist diese jetzt den Hamelner Boule-Spielern Geneviève und Helmut Heinz gegeben worden: Sie spielten in der Vorrunde Doublette gegen die zwölffachen Weltmeister Philippe Quintais und Philippe Suchaud. Wie es dazu kam? Die Lübecker Compagnie de Boule hatte als Veranstalter des Turniers, an dem über 2000 Spieler aus zwölf Nationen an den Start gingen, die Stars aus Frankreich eingeladen. Die beiden Hamelner Boule-Spieler hatten Losglück und traten gegen die Franzosen an. Ein Highlight. Und für Helmut Heinz übrigens auch ein ganz besonderes Geburtagsgeschenk, wurde er an diesem Tag doch 66 Jahre alt. Klar, dass die Weltmeister gewannen – aber es wurde bis zum Ende mit viel Spannung und unter großem Zuschaueransporn gekämpft.



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