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Gründung einer Lenkungsgruppe vertagt / FDP gegen gymnasiale Oberstufe an der IGS

Klares Bekenntnis zum Schulzentrum Nord

Hameln (HW). Ein klares Bekenntnis zur IGS am Schulstandort Nord haben die im Hamelner Rat vertretenen Parteien und Gruppierungen abgegeben. Das erklärten die Fraktionssprecher während des Sitzungsmarathons des Ausschusses für Finanzen, Personal und Wirtschaft.

veröffentlicht am 01.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 02:41 Uhr

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Einen Entscheid über den von der CDU, Grünen und Unabhängigem Mehrheitsgruppe geforderten Sperrvermerk für die an der IGS im kommenden Jahr erforderlichen Baumaßnahmen sowie die Gründung einer Lenkungsgruppe zur Ermittlung der Raumüberhänge (wir berichteten bereits) traf das Gremium indes nicht. Eine öffentliche Diskussion schade der Schule, hieß es zur Begründung. Der Ausschuss verwies die beiden Gruppenanträge an den Verwaltungsausschuss, wo das Thema am kommenden Mittwoch hinter verschlossenen Türen erörtert werden soll. Gruppensprecher Claudio Griese (CDU) kündigte an, dass der Sperrvermerk bis zum 22. Februar des kommenden Jahres aufgehoben und der IGS Bescheid gegeben werden solle. Wegen der Dringlichkeit ist zudem eine nichtöffentliche Sondersitzung des Schulausschusses beantragt worden. Der Standort der IGS wurde im Jahr 2010 von allen der damals im Rat vertretenen Fraktionen beschlossen. Vor diesem Beschluss ist ein Auswahlverfahren erfolgt, in dem mehrere Alternativen aufgezeigt wurden. Dieses Auswahlverfahren ist seinerzeit vom Bestand des AEG ausgegangen. Ziel des politischen Handelns und damit der Standortwahl war die Schaffung eines Schulzentrums Nord, in dem alle Schulformen des allgemeinbildenden Schulwesens angeboten werden. Das gymnasiale Angebot sollte vom AEG erfüllt werden. Hinter dieser Zielsetzung steht die FDP-Fraktion im Stadtrat nach wie vor, sagt Ratsherr Herbert Habenicht.

Weitere Vorteile des Standortes sind seiner Meinung nach: „Die Durchführung des Schulsportes ist gesichert, die Zusammenarbeit mit einem etablierten Gymnasium, dem AEG, möglich. Die Konzentration der Schulen an einem Ort ermöglicht eine bessere Verkehrsanbindung.“

Die FDP, so Habenicht, habe sich damals eindeutig für den Erhalt des AEG ausgesprochen und bleibe auch bei dieser Aussage. Auch mit dem Rückgang der Schülerzahlen um die prognostizierten 25 Prozent bis zum Jahr 2025 sei es möglich, drei allgemeinbildende Gymnasien in Hameln anbieten zu können.

Der Einführung einer gymnasialen Oberstufe an der Gesamtschule auf Kosten des AEG erteilt die FDP nach seinen Worten eine Absage: „Die Schülerzahlen rechtfertigen den notwendigen organisatorischen und sächlichen Aufwand nicht.Das Angebot einer gymnasialen Oberstufe muss vielfältig sein und ist nur ab einer bestimmten Schülerzahl zu realisieren.Es gibt in Hameln bereits sechs gymnasiale Oberstufen. Deren umfassendes Angebot kann nur mit dem Erhalt des AEG langfristig gesichert werden.“ Die FDP-Fraktion regt an, eine klare Aussage zum AEG abzugeben und der gymnasialen Oberstufe an der IGS eine Absage zu erteilen.



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