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Umzug des Mütterzentrums verzögert sich / Alte Villa wird abgerissen

Kita-Kinder müssen warten

HAMELN. Eigentlich wollte das Mütterzentrum am Feuergraben schon im August im neuen Domizil in der Meißelstraße, in der ehemaligen Tanzschule „Für Sie“ starten. Dort soll die neue Kindergruppe unterkommen. Sie ist für 25 Kinder ausgelegt. Doch der Termin kann nicht gehalten werden.

veröffentlicht am 13.08.2018 um 13:18 Uhr
aktualisiert am 13.08.2018 um 16:30 Uhr

Derzeit befindet sich die neue Kitagruppe des Mütterzentrums übergangsweise im Sana. Die Krippenkinder sind noch im Mütterzentrum. Foto: Wal
Dorothee Balzereit

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Dorothee Balzereit Reporterin / ViaSaga zur Autorenseite
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Die Formalitäten mit der Eigentümergemeinschaft des Gebäudes in der Meißelstraße, – inzwischen gibt es nur noch einen Eigentümer – zogen sich. Erst im August konnte mit den Umbauarbeiten begonnen werden. Ende September, so heißt es nun, könne der Verein umziehen.

Die Kündigung für die Villa am Feuergraben hatte der Verein sogar schon im Februar erhalten. Dass der Umzugs-Termin nicht gehalten werden konnte, war durch die notwendigen Umbaumaßnahmen in der Meißelstraße, die der alte Eigentümer übernimmt, klar. Die Volksbank, die die Villa am Feuergraben gekauft hat, hatte ein Einsehen und verlängerte die Frist bis August. Inzwischen mache auch die Volksbank Druck, denn eigentlich wollte man ja mit der Kinderkrippe längst ausgezogen sein, erklärt Nicola König, Leiterin des Mehrgenerationenhauses.

Die neue Gruppe ist nun vorübergehend in den Räumen der Kita „Struwelpetra e. V.“ im Sana untergekommen, Struwelpetra wiederum ist in Räumlichkeiten der Klütschule umgezogen.

Das neue Gebäude in der Meißelstraße ist noch nicht fertig. Foto: Wal
  • Das neue Gebäude in der Meißelstraße ist noch nicht fertig. Foto: Wal

Weil die Räume nicht groß genug sind, konnten zunächst nur 15 statt 25 Kinder aufgenommen werden, die anderen müssen warten.

Unterkommen sollen in der Meißelstraße auch die Kinderkrippe Gänseblümchen, derzeit am Feuergraben beheimatet, die Kindertagespflege „Nordstadtstrolche“, derzeit in der Heinestraße 29, die Kindertagespflege Kunterbunt aus der Haydnstraße und der Nordstadttreff, der ebenfalls in der Heinestraße angesiedelt ist.

Sie alle gehören zum Mehrgenerationenhaus des Müttertreffs.

Für den Mütterverein ist die Übergangslösung eine unbefriedigende Situation. Immerhin habe man den Eltern einen Platz für Anfang August versprochen. Aber: Alle Institutionen unter einem Dach zu haben – „das wird toll, das ermöglicht einiges“, sagt Nicola König über das 500 Quadratmeter große Gebäude.

Es sei schwierig gewesen etwas Neues zu finden, sagt König, denn für die Kita gibt es Auflagen, zum Beispiel beim Brandschutz, die beachtet werden müssen. „Ich habe das Gebäude aber schnell im Auge gehabt.“

Das Ganze dann bei der Stadt durchzubringen habe hingegen lang gedauert, ganze eineinhalb Jahre, sagt sie.

Dass die alte Villa am Feuergraben, in der das Mütterzentrum seit 2004 untergebracht war, bald abgerissen werden soll, findet König schade. Die Volksbank möchte dort Wohnungen für Senioren bauen.



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