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Paul-Gerhardt-Kindertagesstätte nach Sanierung neu eröffnet / 15 neue Krippen-Plätze geschaffen

Kita für eine halbe Million Euro umgebaut

Hameln. Zusätzlich zu den 296 bereits bestehenden Krippenplätzen hat die Stadt Hameln zum 1. August 45 neue Betreuungsplätze für unter Dreijährige geschaffen. Wobei „hat geschaffen“ wohl der falsche grammatikalische Tempus war – „war dabei, zu schaffen“ trifft eher zu: Weil sich der Um- und Anbau der Paul-Gerhardt-Kindertagesstätte durch einen Wasserschaden verzögerte, verbrachten die 15 ein- bis dreijährigen Mädchen und Jungen der neu eingerichteten Krippengruppe die ersten Wochen in den Gemeinderäumen der benachbarten Kirche.

veröffentlicht am 16.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 12:41 Uhr

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Wiebke Kanz

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Wiebke  Kanz Reporterin (in Elternzeit) zur Autorenseite
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Nun ist die Komplettsanierung abgeschlossen – und die Kita feierlich eingeweiht worden. Bürgermeisterin Ursula Wehrmann kam beim Eröffnungsgottesdienst mit Pastor Jürgen Harms aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus: Ein wahres Schmuckstück, eine Vorzeige-Kita, eine Wohlfühl-Oase sei hier entstanden, sagte Wehrmann. Mit der neuen Krippe habe die Stadt einen großen Schritt gemacht auf dem Weg zum selbst gesetzten Jahresziel, Betreuungsplätze für knapp 36 Prozent der Kinder zwischen einem und drei Jahren zu schaffen. Bislang waren nur 31 Prozent der U3-Kinder versorgt.

Die Kita-Sanierung war auch finanziell ein Großprojekt. „Ich habe aber keinen Zweifel, dass das Geld hier gut angelegt ist – das gilt auch für die Mittel der Stadt, die hier den Löwenanteil beigesteuert hat“, sagte Wehrmann: Die Kosten beliefen sich insgesamt auf 569 000 Euro. 325 000 Euro verschlangen Umbau und Sanierung der Kita, Kosten, die die Stadt Hameln allein trug. Weitere 244 000 Euro wurden für die Schaffung der Krippengruppe in die Hand genommen; hiervon übernahmen Bund und Land 90 000 Euro, der Landkreis Hameln-Pyrmont 102 500 Euro und die Stadt die übrigen 51 500 Euro.

Im Inneren der Paul-Gerhardt-Kita erinnert nun nichts mehr an den 60er-Jahre-Charme, an den sich Bürgermeisterin Wehrmann noch gut erinnere. Im unteren Stockwerk des an einem Hang errichteten Gebäudes wurde ein Schlafraum für die Kleinsten eingerichtet. Im oberen Bereich für die Kindergarten-Kinder – die Zahl der Plätze reduzierte sich hier von 60 auf 50 – entstanden ein Kreativ- und Konstruktionsraum, ein Rollenspielraum und ein Bewegungsraum. Für den mehr als 2000 Quadratmeter großen Außenbereich – Wehrmann: „Ziemlich einmalig für eine Kita“ – spendete ein Nachbar der Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde, Jobst Dietz, 3000 Euro. Von dem Geld sollen neue Spielgeräte angeschafft werden.



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