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Feierlicher Projektabschluss: Turmuhrwerk steht wieder in der Münsterkirche

Kirchenschatz ist zurück

Hameln. Die Münsterkirche war gut gefüllt, als Kirchenvorstandsvorsitzender Gerd Schott die Besucher zum Turmuhrwerkfest begrüßte. Grund der Feierlichkeiten war die Übergabe des alten Uhrwerks. Es war von den Hobby-Restaurateuren Wolfgang Babick, Hartmut Ahlbrecht und Rüdiger Jackson in den vergangenen zwölf Monaten ehrenamtlich restauriert worden.

veröffentlicht am 13.04.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 21:41 Uhr

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Autor:

Anna Hoormann
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Der Stolz über den erfolgreichen Abschluss des Projekts war Wolfgang Babick und Ruth Hegemann anzusehen. Der Augenarzt und das Kirchenvorstandsmitglied haben wohl den größten Teil zu diesem Erfolg beigetragen. So war es kein Wunder, dass ihre Namen während der Danksagungen am häufigsten genannt wurden. Im Gegenzug bedankte sich Babick beim Präsidenten des Rotary Clubs für die Spende und bei Frau Hegemann für ihren Einsatz und die Energie, mit der sie sich vor dem Vorstand für das Projekt eingesetzt hat.

Besonders erkannte er auch die Toleranz seiner Frau an, die sie in den vergangenen Monaten aufgebracht hatte, während ihr Mann in der Garage an dem Uhrwerk bastelte. Hegemann war besonders dankbar für die Begeisterung für dieses Projekt sowie die Kraft und Geduld während der Durchführung und die Bereitschaft so vieler, zu helfen. Ein besonderer Dank galt auch dem Rotary Club Hameln sowie der Familie Dr. Walter-Dieter Kock.

Ein Großteil der Kosten für die Einhausung des Uhrwerks wurde aus den Trauerspenden zu Ehren des langjährigen Hamelner Oberbürgermeisters finanziert. Nach der Andacht von Superintendent Philipp Meyer, einigen Ansprachen, Danksagungen und musikalischen Beiträgen wurde es spannend. „Hiermit übergebe ich das restaurierte Turmruhrwerk an die Münsterkirche sowie an die Gemeinde, Bürger und Besucher. Möge es hier noch viele Jahre stehen“, sagte der Augenarzt feierlich.

Die Besucher versammelten sich um die restaurierte Konstruktion und Babick zeigte, wie das Uhrwerk funktioniert. Es kann künftig im Südschiff vor der Sakristei in der Münsterkirche von allen Seiten bestaunt werden.

Für gute Stimmung war auch gesorgt worden. Das Blockflöten-Consort unter der Leitung von Irmgard Langhorst gab passend zum Anlass die Lieder „Grandfather’s Clock“ und „Rock Around the Clock“ zum Besten. Für den kulinarischen Rahmen der Feierstunde sorgte die Männerkochgruppe der Münstergemeinde.

Wolfgang Babick erklärt Besuchern, wie das alte Turmuhrwerk funktioniert.aho



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