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Stadt hat Haus angemietet – aber es gibt zu wenige Anmeldungen für die Großtagespflege

Kindernest-Pläne geraten ins Stocken

TÜNDERN. Bereits im vergangenen Jahr hat die Stadt Hameln ein Haus angemietet, um dort eine Großstagespflege anzubieten. Bisher mangelt es aber an der Nachfragde. Sechs Kinder müssen angemeldet sein, um starten zu können. Tündern Ortsbürgermeisterin will deshalb die Werbetrommel rühren.

veröffentlicht am 11.02.2019 um 16:29 Uhr

Das leerstehende Haus soll für eine Großtagespflege hergerichtet werden. Foto: wal
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Burkhard Reimer Reporter
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„Da werden wir also doch noch die Werbetrommel rühren müssen“, lautet das Fazit von Ortsbürgermeisterin Elke Meyer. Hamelns Stadträtin Martina Harms hatte während der Ortsratssitzung soeben ihren Sachstandsbericht zum Thema „Einrichtung einer Großtagespflege in Tündern“ vorgetragen. Darin hatte sie unter anderem darauf hingewiesen, dass es derzeit erst vier Anmeldungen für die Einrichtung gebe. Sechs Kinder seien aber „die Grundvoraussetzung, um starten zu können“, betonte die Stadträtin.

Wie berichtet, hatte die Stadt Hameln bereits im vergangenen Sommer ein leerstehendes Haus an der Emmerthaler Straße angemietet, in dem die Großtagespflege für bis zu zehn Kinder nach dem Muster der sogenannten „Kindernester“ eingerichtet werden soll. Zwar steht das Vorhaben nach wie vor auf der Agenda, ist aber ins Stocken geraten.

Erst wenn mindestens sechs Kinder angemeldet sind, erfülle die Einrichtung die Voraussetzung für eine zweite Betreuungsfachkraft, begründet Martina Harms auf Dewezet-Nachfrage die Verzögerung. „Denn vorher lohnt sich der ganze Aufriss nicht“, fügt sie hinzu. Mit „Aufriss“ ist nicht zuletzt der finanzielle Aufwand gemeint. Denn zunächst muss das Haus noch so hergerichtet werden, dass es die Anforderungen für eine Nutzung als Tagesstätte für Kinder erfüllt. Dass damit Kosten verbunden sind, die wiederum von der Stadt Hameln getragen werden müssen, liegt auf der Hand.

Sobald diese Voraussetzungen schließlich erfüllt sind, soll die „Impuls gGmbH“, eine gemeinnützige Gesellschaft für Arbeit und Qualifizierung des Landkreises Hameln-Pyrmont, für die Betreuung der Mädchen und Jungen zuständig sein. Die Impuls gGmbH ist, wie deren pädagogische Mitarbeiterin Gabriele Brakemeier seinerzeit bei der Vorstellung des Projekts erklärte, bereits seit rund 18 Jahren auf dem Gebiet der Tagespflege aktiv.



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