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Kinderleicht-Akademie der Dewezet erforscht die Stadt-Galerie

HAMELN. Fernab der gut gefüllten Ladenstraßen der Stadt-Galerie gewährte die Kinderleicht-Akademie der Dewezet am Dienstag einen Blick hinter die Kulissen des Einkaufscenters. Angefangen beim ersten Spatenstich im April 2006, führte Center-Managerin Vivien Wilmers durch die Geschichte der Stadt-Galerie.

veröffentlicht am 29.11.2017 um 13:33 Uhr
aktualisiert am 29.11.2017 um 14:20 Uhr

Die Kinder machen sich der Haustechnik vertraut. Foto: fn

Autor:

Christian Hofer
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Nach einer zweijährigen Bauphase öffnete diese im März 2008 ihre Türen und feiert 2018 zehnjähriges Jubiläum. Täglich besuchen 19 000 Menschen die Stadt-Galerie, um in den 100 Geschäften einzukaufen. Bei dieser Vielzahl an Personen ist es wichtig darauf zu achten, dass alles reibungslos funktioniert. Hierfür ist das Center-Management zuständig.

Die Mitarbeiter kümmern sich um das Wohl der Geschäfte, der Kunden und Investoren. Außerdem sorgt es mit Aktionen sowie gezielter Werbung dafür, dass die Besucher weiterhin zahlreich kommen. Damit diese ein positives Einkaufserlebnis erfahren, sorgt die Haustechnik dafür, dass alle technischen Anlagen funktionieren, während die Kundeninformation mit Rat und Tat zur Seite steht. Wusstet Ihr zum Beispiel, dass man hier sogar Fahrrad-Flickzeug leihen kann, wenn man einen kaputten Reifen hat? Man kann hier aber nicht nur Dinge leihen, sondern auch abgeben. An der Kundeninformation wurden schon kuriose Fundsachen wie ein Ehering oder ein Gebiss abgegeben, verriet Vivien Wilmers.

Auf die Frage, wie viele Christbaumkugeln in der Weihnachtsdeko verarbeitet sind, konnte die Center-Managerin keine konkrete Antwort geben – dafür seien es zu viele. Ihrem Vorschlag, den Schmuck eines Baumes auf dem folgenden Rundgang zu zählen und dies auf die 40 Bäume hochzurechnen, stimmten ihr alle zu. Haustechniker Sörn Rehberg führte die wissbegierigen Akademie-Teilnehmer nun zunächst durch die sonst so verborgenen Gänge hinter den Ladenstraßen zu einer der zahlreichen Lüftungsanlagen. Diese sind wichtig, da es in den Geschäften keine Fenster gibt.

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Weiter ging es zu einem der Notstromaggregate, die im Falle eines Stromausfalls das komplette Center weiterhin mit Elektrizität versorgen. Über die Sprinkleranlage mit einem aktuell 15 000 Liter Wasser fassenden Tank, ging es zum Abschluss in die wohlige Wärme des Heizungsraums, von dem aus die Temperatur in der gesamten Stadt-Galerie geregelt wird. Bei so vielen Stationen blieb zum Schluss dann doch keine Zeit mehr, die Weihnachtskugeln an den Tannenbäumen zu zählen… Vielleicht findet Ihr bei Eurem nächsten Besuch ja die Zeit dazu.

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