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Antworten von der Abfallberaterin der Kreis-Abfall-Wirtschaft

Kinderleicht-Akademie: Alles Müll – doch wohin damit?

HAMELN. Ob Joghurtbecher, Marmeladenglas oder die ausgelesene Zeitung. Täglich produzieren wir Menschen auf der ganzen Welt tonnenweise Abfall. Seit der Entwicklung von Plastik in den 50er Jahren ist die Menge stark angestiegen, da immer mehr Dinge in Kunststoffverpackungen angeboten werden. Damit unsere Umwelt nicht in Bergen von Müll versinkt, gibt es viele Möglichkeiten, den Abfall wiederzuverwerten. Anne Schnückel von der Kreis-Abfall-Wirtschaft ist als Abfallberaterin dafür zuständig, Fragen zur richtigen Müllentsorgung zu beantworten.

veröffentlicht am 02.12.2017 um 15:52 Uhr
aktualisiert am 03.12.2017 um 16:10 Uhr

Wer weiß es? Mülltrennung ist gar nicht so einfach. Foto: fn

Autor:

Christian Hofer

Diese konnten ihr die Teilnehmer der Kinderleicht-Akademie stellen.

Zunächst ging es aber allgemein um den täglichen Abfall. Ob roter, blauer oder grüner Deckel – der Müll kommt im Landkreis Hameln-Pyrmont üblicherweise in die Tonne oder in den Gelben Sack. Während der normale Restmüll in die rote Tonne wandert, gehört Altpapier in die blaue und Biomüll in die grüne. Größere Gartenabfälle, auch Grünschnitt genannt, passen häufig nicht in die grüne Biotonne und werden am Straßenrand in Körben oder zusammengebunden eingesammelt. Zwar darf alles aus dem Garten in die Biotonne, aber nicht alles aus der Biotonne in den Grünschnitt, merkt Anne Schnückel dabei an. Auch beim Gelben Sack gibt es Besonderheiten, auf die man achten muss. Habt ihr euch schon einmal durchgelesen, was auf diesem steht? Der Gelbe Sack ist nämlich nicht für reinen Plastikmüll gedacht – dieser gehört in die Restmülltonne. In den Gelben Sack gehören ausschließlich Verpackungen, die aus Plastik bestehen oder einen Kunststoffanteil besitzen. Dazu gehören beispielsweise Behälter für Weintrauben, Beutel von Tiefkühlwaren oder Milchkartons.

Neben den bereits genannten Entsorgungsmöglichkeiten gibt es aber noch viele weitere. Das Altglas kommt beispielsweise in den Altglascontainer, die leeren Batterien in die dafür vorgesehenen Boxen im Supermarkt und der Sperrmüll zu einem angemeldeten Zeitpunkt an die Straße. Bei vielen Dingen kann man auch vermeiden, Müll zu produzieren. Kleidung, die zu klein geworden ist, kann man in die Altkleidersammlung geben, kaputte Elektrogeräte können häufig noch repariert werden und Obst kann meist auch lose gekauft werden.

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