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Kinderlärm - für Hamelner Kitas und ihre Nachbarn kein Problem

veröffentlicht am 20.03.2011 um 17:21 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Hameln (git). Die schwedische Autorin Astrid Lindgren hätte sich sicher gewundert, dass es für die Titelhelden ihres Buches „Die Kinder aus der Krachmacherstraße“ nun sogar eine gesetzliche „Krach-Regelung“ gibt. Das Bundeskabinett hat im Februar beschlossen, dass Kinderlärm nicht mehr als umweltschädigend eingestuft werden darf. Nachbarn müssen also zähneknirschend dulden, dass Knirps & Co. jetzt mit lautem „Hurra“ die Sandschaufeln schwingen. Gesetz hin, Gesetz her: In Hameln haben die Kitas keinen nennenswerten Probleme in ihrer Nachbarschaft.

„Kinderlärm ist doch Zukunftsmusik“, sagt Reinhild Schimanski, von der evangelisch-lutherischen Kindertagesstätte St. Nikolai im Feuergraben. Auch für drei weitere Leiterinnen von Hamelner Kindertagesstätten, die inmitten von Wohngebieten liegen, waren Streitigkeiten mit Nachbarn in puncto Lärmbelästigung nie ein Thema. Begrüßt aber wird von allen Kitas das neue Gesetz als längst überfällig.



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