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Arbeitsgruppe „KIDz CARE“ zieht nach Testphase positive Bilanz / Förderer finanzieren Projekt

Kinderbetreuung bald auch am Samstag?

Hameln (CK). Die Idee dazu war noch in der Zeit des früheren Stadtmanagers Oliver Bösche geboren worden und trägt den sperrigen Namen „KIDz CARE. Dahinter verbirgt sich eine von der Stadt Hameln und der Hamelner Marketing und Tourismus GmbH getragene (und kostenlose) Initiative zur Kinderbetreuung im Eugen-Reintjes-Haus, dem städtischen Projekt FiZ (Familie im Zentrum) in der Osterstraße, das die Testphase hinter sich gelassen hat. Bei einer Rückschau, an der am Montagabend auch Vertreter des Einzelhandels teilnahmen, fiel die Bilanz fast durchweg positiv aus.

veröffentlicht am 14.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 19:41 Uhr

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Täglich werden derzeit sechs bis acht Kinder im Alter zwischen drei und acht Jahren von pädagogisch geschultem Fachpersonal betreut, und zwar zwischen 16 und 18.30 Uhr; in dieser Zeit können Elternteile sorglos einkaufen gehen. Drei qualifizierte Tagesmütter und ein angehender Erzieher kümmern sich um die Kleinen, die im FiZ die unterschiedlichsten Aktivitäten entwickeln und ihre eigenen Ideen einbringen können. Rätseln, Spiele, gesunde Essenszubereitung oder kleine naturwissenschaftliche Versuche – die Palette ist vielfältig und auf ein pädagogisches Konzept abgestimmt.

Bei einer ersten Informationsveranstaltung Ende Januar war bereits die Idee geboren worden, eine Arbeitsgruppe zu bilden. Ihr gehören engagierte Einzelhändler, Mitarbeiter des FiZ, Betreuungskräfte des KIDz CARE und Eltern an. Alexandra Gerke, Projektleiterin Event bei der HMT: „Durch einige begeisterte Unterstützer und Förderer ist das Projekt bisher finanziell unterstützt und dadurch auf eine sichere finanzielle Basis gestellt worden.“

Zurzeit laufen nach ihren Worten weitere Gespräche mit potenziellen Unterstützern: „Die Bereitschaft, sich hier einzubringen, ist da“, glaubt sie. Allerdings hat man sich beim Infoabend in dieser Woche auch auf die Suche nach Schwachstellen begeben. „Wir haben geschaut, was gut ist und was weniger und haben festgestellt, dass noch an einigen Schrauben gedreht werden sollte“, sagt sie. In der Arbeitsgruppe sei zum Beispiel immer wieder die Frage aufgetaucht, warum KIDz CARE nur montags bis freitags, nicht aber samstags angeboten werde. Vor allem aber: Bisher habe man das Angebot, auch in entsprechenden Flyern, etwa dadurch beworben, dass man Eltern auf stressfreies Shoppen ohne Kleinkinder aufmerksam gemacht habe. „Es gibt aber auch andere Möglichkeiten, sein Kind kurzzeitig betreuen zu lassen, etwa während eines Arzt- oder eines Friseurbesuchs“, sagt die Projektleiterin. Damit könne Hameln im Vergleich zu anderen Städten noch stärker mit diesem „soften Standortfaktor“ punkten.

Sind von der Idee, die dem Projekt zugrunde liegt, überzeugt: Eltern und Geschwister mit den Kleinen, für die „KIDz CARE“ gedacht ist.



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