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Pestalozzischüler hoffen auf eigene Ausstellung / Auch Instrumente zum „Zeichnen“ genutzt

Kinder malen fürs Hamelner Museum

Hameln (gro). Sie sind acht bis zehn Jahre alt, die 18 Kinder der Pestalozzischule, die ihre Kunstausstellung „Wir malen fürs Hamelner Museum“ in der Aula präsentieren. „Jedes Kind betrachte ich als schöpferisches Wesen, das sein ureigenes Potenzial bereits in sich trägt und in der Lage ist, seine Entwicklung zu gestalten,“ so die Projektleiterin Ruth Hegemann. Beeindruckend ist dann auch das, was die Kinder geschaffen haben: Bilder und Malereien, die den durch Hegemann vorgestellten Künstlern Klee, van Gogh und Kandinski folgen und die Verarbeitung ihrer Lebensgeschichten und Kunstideen durch die Kinder zeigen. Dabei nutzten diese auch die Technik ihrer Vorbilder. Hegemann: „Es ist ein Wahnsinn, und das im positiven Sinn, was die Kinder hier geschaffen haben.“ Sie hoffe, dass diese Werke nicht einfach abgelegt und im Schrank verschwinden. An die Eltern gewandt, sagte sie über das Motto „Wir malen fürs Hamelner Museum“: „Die Leiterin Dr. Gesa Snell hat uns zugesagt, einige Bilder der Kinder auszustellen, und darauf hoffen wir, denn die Mädchen und Jungen waren teilweise selbst überrascht, was in ihnen steckt. Und ich auch.“

veröffentlicht am 02.03.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 01:41 Uhr

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Zwischen den Stellwänden mit den Werken der kleinen Künstler stehen Großeltern, Eltern, Geschwister, die mit rhythmischem Klatschen den Einmarsch der Kleinen in die Aula begleiten. Die setzen sich an ihre Trommeln und eröffnen die Kunstausstellung, und schon nach kurzer Zeit sind die Gäste aufgefordert, mitzumachen. Vor der Bilderwand „Rosenwind“ nach Klee erhalten sie verschiedene Musik- und Taktinstrumente und „malen“ das Thema Rosenwind damit nach ihren Vorstellungen, wie auch die Kinder dieses Thema pantomimisch aufarbeiten. Zum Höhepunkt der Kunstausstellung in der Aula wird dann das Malen eines Bildes durch die Gäste, Eltern und Kinder. Letztere erklären ihre geschaffenen Werke den Müttern und Vätern und benennen vor allen Dingen den Spaß, den sie dabei gehabt haben.

„Das war einfach schön“, so die acht Jahre alte Silke Freier. Malereien mit dem feinen Pinsel machten dem neun Jahre alten Leon Kursikowski besonderen Spaß, auch „das Mischen der einzelnen Farben zu neuen“. Janik Ehrlich, neun Jahre alt, entdeckte für sich die Leidenschaft der Bleistiftzeichnung, und die acht Jahre alte Mara Gronemann hatte besonderen Spaß an dem Bemalen von Steinen.

„Die spielerische Erfahrung mit Musik, Tanz, Theater, kreativem Gestalten und vielem mehr habe für die Kinder alle Sinne für die Vielfalt unserer Welt geöffnet“, so Projektleiterin Hegemann. „Angesichts der Informationsflut in der heutigen Zeit brauchen Kinder eine Art der Ausbildung, in der sie, statt nur immer mehr Wissen anzuhäufen, auch lernen zu lernen.“

Pantomimisch arbeiten die Kinder das Thema „Rosenwind“, das hinter ihnen malerisch an der Wand präsentiert ist, auf.

Foto: gro



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