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Unfallforscher Dr. Heiko Johannsen bei der Kreisverkehrswacht

Kinder falsch gesichert

Hameln-Pyrmont. Es ist erschreckend: Zwei Drittel aller Kleinkinder, die bei einem Autounfall tödlich verletzt werden, waren entweder nicht richtig angeschnallt, in einem ungeeigneten Sitz oder auch gar nicht gesichert. Diese Erkenntnis sei das Ergebnis von Unfallforschern in Hannover und Dresden, die jährlich rund 2000 Unfälle auswerten, wie der Unfallforscher Dr. Ing. Heiko Johannsen in der Jahreshauptversammlung der Kreisverkehrswacht in der Weinschenke in Rohdental berichtete. Der hohe Anteil der tödlichen Unfälle im Auto liege daran, dass Kinder in ihren Sitzen nicht richtig gesichert würden. In Schweden habe es dank der klaren Regelung, dass Babys in rückwärtsgerichteten Liegeschalen zu sichern seien, praktisch keine tödlichen Unfälle mehr von Kindern im Alter von ein bis zwei Jahren bei Autounfällen gegeben.

veröffentlicht am 21.04.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:48 Uhr

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Autor:

Wolfhard F. Truchseß
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Für ihre Arbeit zog die Kreisverkehrswacht eine positive Bilanz. Klaus Stolzenberg, der Geschäftsführer des Vereins, berichtet über Radfahrprüfungen an den Grundschulen, Info-Stände am „Felgenfest“ in Grohnde, dem „Tag der Sicherheit“ und dem „Tag der Jugend“ in Bad Münder sowie der durch die Kreisverkehrswacht initiierte und erstmals an der Grundschule Aerzen durchgeführte „kleine Verkehrssicherheitstag“. Der Kontakt zu Schulen und Kitas sei sehr gut. Etwa 1000 Personen seien erreicht worden. Technische Mängel an den Rädern hätten deutlich abgenommen, berichtete Stolzenberg, der ebenso im Amt bestätigt wurde wie Dr. Herbert Seutemann als Vorsitzender der Kreisverkehrswacht sowie Kurt-Dieter Hackmann als einer von zwei Kassenprüfern. Dr. Seutemann nutzt die Gelegenheit, 100 Fahrradsicherheitswesten für Kinder, angeschafft von der Kreisverkehrswacht Hameln-Pyrmont, an Heidi Pomowski zu übergeben. Gedacht sind diese Westen für Rad fahrende Flüchtlingskinder. Gleichzeitig wies Dr. Seutemann auf ausliegende Datenträger mit den wichtigsten Radfahrregeln für Deutschland in Wort und Bild, in zehn flüchtlingsrelevanten Sprachen zum Mitnehmen hin. Näheres dazu unter www.kreisverkehrswacht-hameln-pyrmont.de.



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