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Kiesteiche in Tündern sollen zum Freizeitparadies werden

veröffentlicht am 11.10.2012 um 17:39 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Hameln (ww). Es ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einem Naherholungsgebiet größer als der Maschsee in Hannover: Mit großer Mehrheit beschloss der Rat der Stadt Hameln am Mittwochabend den Bebauungsplan Nr. 746 „Tündernsee als Folgenutzung Kiesabbau“.

Bis die Kiesseen zwischen Tündern und Hameln aber tatsächlich von Naturfreunden und Wassersportlern genutzt werden können, „gibt es noch Beratungsbedarf“, wie Peter Kurbjuweit von der Fraktion Piratenpartei/Die Linke anmerkte.
In den vergangenen Wochen ist es rund um das Thema Tündernsee vermehrt zu Unstimmigkeiten gekommen. Zunächst leiteten die Grünen aus der Tatsache, dass die Kreisstraße zwischen Jugendanstalt und Ortschaft eine Art Damm gegen vordringendes Weserhochwasser in Richtung Trinkwassergebiet Tünderanger darstellt, die Vermutung ab, auch die gemäß Bauplan zum Abriss freigegebene Nordstraße habe eine Dammfunktion, auf die zum Schutz des Trinkwassers nicht verzichtet werden könne. Kurze Zeit später wurden Risse in Häusern, die sich im weiteren Umfeld der Auskiesungsstätte befinden, mit dem Kiesabbau in Verbindung gebracht.

Was die Mitglieder des Rates der Stadt Hameln zu diesen Themen zu sagen haben, lesen Sie in der Dewezet.



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