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HMT-Aufsichtsrat diskutiert über Zukunft des Projektes

KidzCare steht auf der Kippe

Hameln (ni). Das Betreuungsprojekt KidzCare steht auf wacklingen Füßen. Der Aufsichtsrat der Hameln Marketing und Tourismus GmbH (HMT) hat bei seiner jüngsten Sitzung noch keine Entscheidung darüber getroffen, ob das Angebot der kostenlosen Kinderbetreuung in die Verlängerung gehen oder eingestellt werden soll.

veröffentlicht am 27.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 02:41 Uhr

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Ex-Stadtmanager Oliver Bösche hatte KidzCare aus der Taufe gehoben: An fünf Tagen in der Woche und von 16 bis 18 Uhr können Eltern ihren Nachwuchs im FiZ an der Osterstraße abliefern. Während sich zwei pädagogische Fachkräfte um die Kinder kümmern, können die Eltern stressfrei einkaufen. Bezahlen, so war es gedacht, sollte diesen Service die lokale Wirtschaft. Bislang finden sich allerdings längst nicht genügend Sponsoren, sodass den bescheidenen Einnahmen von 9900 Euro im Jahr allein 16 632 Euro an Personalkosten gegenüberstehen. Und das auch dann, wenn das Angebot von den Eltern nur zurückhaltend nachgefragt wird und im Durchschnitt nicht mehr als vier Kinder am Nachmittag zum Spielen ins FiZ kommen. Mit diesen Fakten hat sich jetzt der Ausschuss für Stadtmarketing in der HMT beschäftigt. Doch weil zwei Mitglieder dieses Gremiums wegen anderweitiger Verpflichtungen nicht an Sitzung teilnehmen konnten, wurde die Entscheidung über Zukunft des Kidz-Projektes vertagt. Horst Wellner, Vorsitzender des Stadtmarketingvereins, hält das Kidz im FiZ im Prinzip für eine gute Sache. „Ungünstig“ ist in seinen Augen aber, dass das Betreuungsangebot ausgerechnet sonnabends nicht existiert. Kritisch sei aber auch zu sehen, dass sich bisher zu wenige Unternehmen an der Finanzierung beteiligen. Bleibe es beim derzeitigen Defizit, „würde dadurch das Konto des Stadtmarketingvereins belastet“, und müsse der Verein entscheiden, „ob er das so will“.

Eine Hoffnung hat Wellner noch: nämlich, dass es dem neuen Stadtmanager vielleicht gelingt, weitere Sponsoren für Kidz Care zu gewinnen. Nach dem Weggang von Bösche seien eben doch viele Mitglieder des Vereins „sehr zurückhaltend geworden“.

„Kidz Care“ – die Betreuung im Eugen-Reintjes-Haus steht auf wackligen Füßen.

Foto: Dana



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