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Keine Stolpersteine für Naziopfer in Hameln

veröffentlicht am 16.07.2009 um 17:20 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Hameln (ni). In über 300 deutschen Städten hat der Künstler Günter Demnig Tausende Steine zur Erinnerung an das Schicksal ermordeter Juden oder Widerstandskämpfer verlegt. In Hameln wird es diese „Stolpersteine“ auf dem Gehweg vor den ehemaligen Wohnhäusern der Nazi-Opfer nicht geben. Die lokale „Initiative Stolpersteine“ mit Bernhard Gelderblom, Wilfried Altkrüger, Klaus Stenzel und Manfred Stock an der Spitze will das kontrovers diskutierte Projekt zunächst nicht weiter verfolgen. Nachkommen jüdischer Opfer, die in Hameln lebten, deportiert und ermordet wurden, sind enttäuscht – oder auch erleichtert.



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