weather-image
15°
×

Keine Hoffnung mehr für die Wesermühle

veröffentlicht am 06.11.2012 um 16:37 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Hameln (CK). Seit die in Hamburg ansässige Firmenzentrale der Kampffmeyer Mühlen GmbH angekündigt hat, den Standort Hameln im kommenden Jahr dichtzumachen, tut sich offenbar nichts mehr. Kenner der Branche hatten Missmanagement und Fehlentscheidungen für den Niedergang der Hamelner Mühle verantwortlich gemacht.

Der ehemalige Mühlenchef und heutige Manager der VK Mühlen, Franz Engelking, hatte durchaus Fehler eingeräumt. Doch an der für Hameln mit seiner jahrhundertealten Mühlentradition scheint die negative Entscheidung unumgänglich zu sein.

Noch vor wenigen Wochen hatte der Rat der Stadt Hameln eine Resolution an die Hamburger Zentrale verabschiedet mit dem Ziel, die Wesermühlen in Hameln bestehen zu lassen. Das Ergebnis allerdings gibt wenig Anlass zu Hoffnung. Wie Dirk Usadel, Betriebsrat der Hamelner Wesermühlen, am Dienstag bestätigte, sind Vertreter der Arbeitnehmervertretung letzte Woche zu Gesprächen in Hamburg gewesen. „Da ist auch über Alternativen wie Lohnkürzungen um 10 bis 15 Prozent nachgedacht worden, aber das würde an der Unternehmensentscheidung nichts mehr ändern“, bedauert Usadel.

Wie das Hamburger Unternehmen reagierte, lesen Sie in der Dewezet.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Anzeige