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Keine Freiplätze mehr für Lehrer bei Klassenreisen

veröffentlicht am 09.07.2014 um 17:37 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:30 Uhr

Hameln (nin). Die schönsten Dinge im Leben sind kostenlos. Das gilt seit Kurzem nicht mehr für Lehrer, die eine Klassenfahrt begleiten. Bisher konnten Lehrer sogenannte Freiplätze nutzen, die ihnen häufig von Reiseveranstalter angeboten wurden. Heißt im Klartext: Der Schule blieben die pauschalen Reisekosten erspart – dafür wurden die Kosten als Sonderangebot vom Reisebüro gestrichen, oder aber auf die Schüler umgelegt. Seit dem neuen „Leitfaden Schulfahrten“ der Schulbehörde des Landes Niedersachsen ist damit jetzt Schluss. Die Schule muss die Gelder aus dem gemeinsamen Topf für Fortbildungen und Klassenfahrten lockermachen. Lehrkräfte sollen sich nicht länger der Vorteilsnahme im öffentlichen Dienst verdächtig machen, eventuelle Freiplätze müssten den Schülern oder dem Schulbudget gut geschrieben werden – hieraus könnten dann auch die Kosten jeder einzelnen Lehrkraft erstattet werden, so das Kultusministerium. Was logisch klingt, sorgt an den Schulen dennoch für Besorgnis.



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