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Vorschläge für die Verkehrssicherheit fast alle abgelehnt

Kein Tempo 30 im Ort

HASTENBECK. Der Bau eines Fahrradweges an der Landstraße zwischen Afferde und Hastenbeck ist erst einmal vom Tisch. Auch von der langen Wunschliste des Ortsrates zur Verbesserung der Verkehrssicherheit ist wenig übrig geblieben: Bei der jüngsten Hastenbecker Ortsratssitzung fiel gegen den Willen der SPD die Mehrheitsentscheidung, keinen Antrag bei der Stadt für die Einplanung des Radweges in den Haushalt 2018 zu stellen.

veröffentlicht am 24.08.2017 um 17:46 Uhr

Foto: dpa
Jens Spickermann

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Letztendlich stünden Kosten und Nutzen in einem schlechten Verhältnis, war der Tenor aus der CDU-Fraktion. Einhellig war unter den Ortsräten aber die Enttäuschung, dass sich trotz einer langen Maßnahmenliste verkehrsbaulich im Ort auch ansonsten wenig verändern wird.

Eine Geschwindigkeitsbegrenzung an der Hagenohsener Straße in Richtung Ortschaft auf Tempo 70 hatte der Ortsrat beantragt. Ein Verkehrsspiegel an der Einmündung Sandbeeke stand ebenso auf der Liste wie eine Tempo-30-Regelung in ganz Hastenbeck und eine Versetzung des Ortsschildes vor die Angerburger Straße. Von den insgesamt neun Anträgen zur Verkehrssicherheit, die der Ortsrat gestellt hatte, wird die Verwaltung aber nur zwei verwirklichen: Eine Vorfahrtsgewährung am Rosskamp soll wunschgemäß eingeführt werden, auch die etwas zu klein geratenen Geschwindigkeitsschilder an den Einfahrtsbereichen der Tempo-30-Zonen sollen langfristig gegen größere getauscht werden. Bis zum turnusmäßigen Wechsel bleiben aber die alten hängen.

Für die Anwohner ist die Situation dort untragbar

Walter Kinast, Ortsbürgermeister

Abgeschmettert wurde hingegen die gewünschte Versetzung des Ortsschildes. Sie war angeregt worden, weil die Anwohner dort wegen dichten Baumbewuchses beim Einfahren in den schnell fließenden Verkehr keine freie Sicht haben. Durch eine Vorversetzung des Ortsschildes versprachen sich die Räte eine Verlangsamung des Verkehrs, obwohl an der Stelle ohnehin schon eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 Stundenkilometern gilt. „Für die Anlieger ist die Situation dort untragbar“, findet Ortsbürgermeister Walter Kinast. Trotzdem hat die Verwaltung das Anliegen abgelehnt, da ein Ortsschild immer auf der Höhe des Grenzsteines stehen müsse, der den Ortseingang markiert. Auch dem Wunsch nach einem Zebrastreifen vor der Grundschule kommt die Stadt nicht nach, da die Straßenverkehrsordnung keine Querungshilfen in Tempo-30-Zonen vorsieht.

Zufrieden sind die Ratsmitglieder mit den Entscheidungen nicht, deshalb sollen die einzelnen Punkte in der nächsten Sitzung nochmals mit dem zuständigen Fachbereichsleiter der Stadt, Andreas Seidel, diskutiert werden.



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