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Grünen-Politikerinnen widersprechen Körtner

Kein Interesse am Job der 2. Kreisrätin

Hameln-Pyrmont (HW/ mari/zett). Die Grünen-Landespolitikerin Ina Korter hat dementiert, Interesse an der Position der Zweiten Kreisrätin beim Landkreis Hameln-Pyrmont zu haben. Die heimische CDU-Landtagsabgeordnete Ursula Körtner hatte während der Kreistagssitzung (wir berichteten) den Namen der schulpolitischen Sprecherin der Grünen im niedersächsischen Landtag neben den Grünen-Politikerinnen Elke Thielmann-Dittert und Anja Möhring als mögliche Kandidatinnen für die Position genannt und sich auf den „Flurfunk“ im Landtag bezogen. „Ich kann mitteilen, dass ich mich zu keinem Zeitpunkt um diese Stelle beworben habe und dies auch nicht beabsichtige“, erklärte Korter jetzt via E-Mail. Sie sei in ihrem Wahlkreis Wesermarsch im Februar einstimmig als Landtagskandidatin der Grünen aufgestellt worden, werde nun engagiert in den Wahlkampf gehen und sich um einen guten Listenplatz bewerben.

veröffentlicht am 17.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 19:21 Uhr

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Dass sie zweite Kreisrätin in Hameln-Pyrmont werden könnte, hat Elke Thielmann-Dittert ebenfalls aus der Zeitung erfahren. Sie habe beim Lesen „herzhaft gelacht“, sagt die 51-Jährige und betont: Das Thema habe bislang „überhaupt nicht im Raum“ gestanden. Die Architektin hatte sich 2011 als Bürgermeisterin in Springe beworben. Dieser Berufswunsch ging zwar nicht in Erfüllung, die Grünen-Fraktionschefin konnte aber ihren Sitz im Springer Stadtrat verteidigen und gleichzeitig ins Regionsparlament einziehen. Jetzt bewirbt sie sich um ein Landtagsmandat.

„Ich kenne den Flurfunk im Landtag nicht“, kommentiert Thielmann-Dittert die Spekulationen der christdemokratischen Parlamentarierin aus Bad Pyrmont: „Die funken auf einer anderen Frequenz, als ich es bislang tue.“ Es handele sich lediglich „um einen Einwurf der CDU“. Böse ist sie Körtner jedoch nicht. „Das schadet ja nicht“, meint die Grünen-Ratsfrau. Sie arbeitet bei der Stadt Neustadt, wechselt aber nächsten Monat in die Verwaltung nach Langenhagen.

Völlig überrascht hat gestern Anja Möhring reagiert, die die Dewezet im Urlaub erreichte. Die Juristin aus Hemmingen versichert ebenfalls, von nichts zu wissen. „Mit mir hat niemand gesprochen und ich habe auch überhaupt keine Ambitionen“, sagt die ehemalige Erste Stadträtin von Hemmingen. Wenngleich Möhring bereits als Leiterin des Rechtsamtes zwei Jahre für den Landkreis Hameln-Pyrmont gearbeitet hat, habe der Ausbau ihrer Kanzlei in Hannover absolute Priorität. „Ich werde zwar für den Landtag kandidieren, aber meine Selbstständigkeit und die damit verbundene Freiheit möchte ich nicht mehr missen“, betont sie und fügt ob ihrer „Nominierung“ hinzu: „Offensichtlich weiß die CDU mehr als die Grünen.“



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