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Beschicker üben Kritik an der Verwaltung

Kein Frieden auf dem Weihnachtsmarkt

Hameln. Harsche Worte in Richtung Verwaltung gab es am Montagabend beim traditionellen Treffen der Weihnachtsmarktbeschicker, die alljährliche etwa zur „Halbzeit“ eine Zwischenbilanz ziehen. So listete Peter Ehlerding, Vorsitzender der IG Weihnachtsmarkt und in diesem Jahr übrigens erstmals ohne eigenen Stand, zahlreiche Defizite auf, die er und seine Mitstreiter beim diesjährigen bunten Treiben erkannt und im kommenden Jahr abgestellt haben wollen.

veröffentlicht am 10.12.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 12:41 Uhr

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Autor:

Christa Koch
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So bemängelte Ehlerding unter anderem, dass innerhalb der Verwaltung schon wieder Ansprechpartner wechseln, vor allem aber, dass die Lücken zwischen den einzelnen Buden viel zu groß seien, um echte Gemütlichkeit aufkommen zu lassen. Für das kommende Jahr strebt die IG mit Unterstützung der Mehrheitsgruppe aus CDU, Grünen und Unabhängigen eine Änderung der bestehenden Weihnachtsmarktsatzung an. In einem nach der Gründung eines Runden Tisches entwickelten Positionspapier, für das vor allem Initiator Jobst Brüggemann und Wolfgang Kaiser, der frühere Fachbereichsleiter Planen und Bauen, verantwortlich zeichnen, wird unter anderem empfohlen, mit der Vergabe der Stände – ein jahrelanger Zankapfel – anders umzugehen und Altbeschicker besser zu schützen. Ehlerding: „Altbeschicker sind nicht solche, die nur die letzten drei Jahre dabei waren.“ Die wahren Altbeschicker in den Reihen der IG seien vielmehr über Jahrzehnte verlässliche Partner gewesen, die den Hamelner Weihnachtsmarkt zu dem gemacht hätten, was er bis vor wenigen Jahren gewesen sei – einer der schönsten in ganz Norddeutschland.

Zwar gesteht Ehlerding der Verwaltung zu, für die Standvergabe zuständig zu sein. Gleichzeitig bemängelte er aber Informationsdefizite: So bekämen die Bewerber ihren Standplatz erst drei Wochen vor Beginn des Weihnachtsmarktes zugeteilt, zudem wisse keiner, wo sein Platz eigentlich sei. „Warum wird hier eine städtische Tochter, nämlich die HMT, nicht mit eingebunden?“, so seine Frage. Stadtmanager Dennis Andres habe zwar sein Bestes gegeben, habe aber nur ein begrenztes Budget zur Verfügung und werde von der Verwaltung quasi im Regen stehen gelassen. „Verwaltung muss sein, aber bitte sehr eingeschränkt“, so der IG-Vorsitzende. Seine Forderung: Die Politik solle die Verwaltung anweisen, im Rahmen der Gesetzesvorhaben sowohl mit der IG als auch mit dem Stadtmarketing zusammenzuarbeiten. Ziel: Der Hamelner Weihnachtsmarkt soll wieder das werden, was er war, und zwar in allen Bereichen. Peter Ehlerding: „Wir waren 2012 schon wieder auf dem richtigen Weg, aber 2013 ist der Markt seitens der Verwaltung nicht wirklich gelungen.“

Buden vor dem Hochzeitshaus – die Lücken sind zu groß, meinen die Mitglieder der Interessengemeinschaft.Wal



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