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Lesertelefon zum Thema „Corona, Inzidenz, Regeln, Impfen“

Kein Flohmarkt auf der Weserpromenade

HAMELN. Fragen, Anregungen und Erlebnisberichte stehen beim Dewezet-Lesertelefon im Vordergrund. Diese Woche ging es um den Themenkomplex Corona. Welche Fragen und Probleme beschäftigen unsere Leser? Lest es hier:

veröffentlicht am 11.08.2021 um 10:00 Uhr

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Waltraut Hachmeister ist der Meinung, dass ungeimpfte Personen selber für ihren Corona-Test zahlen sollten. Vor dem Hintergrund der möglichen Ausweitung der Test-Strategie erklärt sie, dass „man die Kosten nicht auf alle Steuerzahler abwälzen könne“. Das Geld würde an anderen Stellen gebraucht, sagt sie.

In der Bund-Länder-Runde am Dienstag kündigte Armin Laschet (CDU) das Ende der kostenlosen Tests an. Demnach sollen die Corona-Schnelltests ab Oktober kostenpflichtig werden – durchaus auch als Anstoß für mehr kostenlose Impfungen. Einen kostenlosen Schnelltest soll es dann nur noch für Menschen geben, die sich nicht impfen lassen können. Wer geimpft ist, werde von der Testpflicht ausgenommen.

Sowohl Regina Schäfer als auch Hans Wiechmann aus Hameln fragen sich, wieso der Start der Flohmärkte noch auf sich warten lässt. Durch die Corona-Maßnahmen waren solche Veranstaltungen lange Zeit untersagt. Doch nun seien Flohmärkte wieder erlaubt. Andere Städte würden es vormachen: Öffnung mit Hygieneauflagen. Nur Hameln ließe noch auf sich warten.

Ein Flohmarkt auf der Weserpromenade lässt sich aufgrund der aktuellen Auflagen nicht umsetzen, erklärt Eleonora Stampa von der Sumpfblume in Hameln. Die Auflagen verlangen, dass alle Zugänge zum Flohmarkt kontrolliert werden müssten und „das sei auf dem Gelände an der Weserpromenade leider nicht möglich“. Wenn sich an den Auflagen nichts ändert, wird es in diesem Jahr keinen Flohmarkt mehr geben, bestätigt Stampa.

Günter Wenzel aus Coppenbrügge wundert sich über die Corona-Zahlen. Genauer gesagt um die Zahl der akut Infizierten. Diese würde zwar für die Gemeinden im Landkreis Hameln-Pyrmont ausgegeben, jedoch nicht für einzelne Ortschaften. Er wünsche sich mehr Aufklärung, um entsprechende Ortschaften bei steigenden Fallzahlen meiden zu können.

Dies sei laut Sandra Lummitsch, Pressesprecherin des Landkreises Hameln-Pyrmont, nicht möglich. Das Gesundheitsamt liefere „ausschließlich die Adressdaten der Personen in Form der Postleitzahl und der dazugehörigen Gemeinde“. Eine andere Darstellung der Fälle ist daher nicht realisierbar.



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