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Parksituation an der Talstraße bleibt problematisch

Kein Durchkommen

Klein Berkel. Sie ist ein Dauerbrenner im Klein Berkeler Ortsrat und für viele Bürger ein ausgesprochenes Ärgernis: die Verkehrssituation an der Talstraße. Häufig sei sie auf beiden Seiten zugeparkt, man könne dort nicht mehr durchfahren, ohne dass es richtig eng werde, beklagen Einwohner. Und manche haben beobachtet, dass Rettungsdienste oder die Feuerwehr Probleme hätten, durchzukommen, sagen sie. Selbst Autospiegel würden hin und wieder abgefahren.

veröffentlicht am 09.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 08:41 Uhr

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Autor:

Christa Koch
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Ortsbürgermeisterin Ilona-Ute Bode-Wissmann (CDU) kennt das Problem: „Damit beschäftigen wir uns schon seit Jahren, leider ohne Erfolg“, sagt sie. Eine Lösung, wie sie der Kommunalpolitikerin vorschwebt und die nach ihrer Meinung die Lage auf der Talstraße entzerren könnte, liegt offenbar in den Händen der Kreissiedlungsgesellschaft. Die nämlich müsste weiteren Parkraum schaffen, meint sie. Die KSG, eine mbh des Landkreises Hameln-Pyrmont, hatte dort mal 108 Mietwohnungen gebaut, zu denen auch 48 Garagen gehören. In Zeiten, wo fast jeder Haushalt motorisiert ist, ist das aber offenbar nicht ausreichend. Kommt hinzu: Da diese Garagen relativ weit von manchen Wohnungen entfernt liegen, sind nicht alle vermietet. Die Bewohner stellen ihr Fahrzeug lieber am Straßenrand ab – mit den bekannten Folgen. Die Ortsbürgermeisterin nennt ein Beispiel: „Wenn jemand aus der Talstraße herausfahren will und von unten 20, 25 Autos kommen, hat der Pech gehabt. Er muss dann lange, lange warten. Eine Katastrophe.“

Und deshalb meint die Christdemokratin, dass etwas geschehen müsse, um endlich einen ordnungsgemäßen Verkehrsfluss auf der Talstraße in Klein Berkel zu gewährleisten. Die Kreissiedlungsgesellschaft, so sagt sie, habe „unheimlich viel Rasenflächen“ zwischen ihren Gebäuden. „Dort könnten auch Parkplätze entstehen.“ Zwingen könne man das Unternehmen natürlich nicht, weiß sie, gleichwohl: „Ich werde mich noch mal an die Gesellschaft wenden, um vielleicht doch etwas zu erreichen.“

Doch einem solchen Vorstoß scheint kein Erfolg beschieden zu sein. Joachim Kruppki, Geschäftsführer der KSG, beantwortet die Frage nach weiteren Stellflächen mit einem klaren „Nein“. „Das ist zwar immer mal wieder diskutiert, aber auch immer wieder verworfen worden. Grund dafür ist, dass wir die Wohnqualität der Bewohner in unseren Häusern an der Talstraße nicht weiter einschränken wollen, indem wir das Grün zugunsten von Asphalt reduzieren“, sagt er. Im Übrigen seien die Gebäude auch schon älter – würde man die Freiflächen zubetonieren, hätte die Gesellschaft sicher Probleme mit der Vermarktung, glaubt Kruppki.



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