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Freitag ist Jahreshauptversammlung

Kampf um Kameraden: Klein Berkels Feuerwehr sucht Aktive

KLEIN BERKEL. Wie geht es weiter bei der Freiwilligen Feuerwehr Klein Berkel? Wie berichtet, wird die geforderte Mindeststärke von 20 Aktiven gerade so erreicht. Im vergangenen Frühjahr hatte die Abteilung Recht und Sicherheit der Stadt Hameln die Brandschützer aufgefordert, bis Ende 2017 an dem Problem zu arbeiten.

veröffentlicht am 11.01.2018 um 15:06 Uhr

Brandschützer schlagen Alarm: Die Freiwillige Feuerwehr in Klein Berkel sucht weiterhin Aktive. Foto: dpa
Karen Klages

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Karen Klages Reporterin zur Autorenseite
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Am Freitagabend ist Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Klein Berkel – und die Situation immer noch die gleiche wie im vergangenen Jahr. „Wir erfüllen momentan die Mindeststärke mit 22 aktiven Mitgliedern“, erklärt Ortsbrandmeister Sascha Brockmann. Doch das allein reiche nicht, um zum Beispiel das Problem mit den Atemschutzgeräten zu lösen. Denn nur Brandschützer, die medizinisch als auch ausbildungsmäßig in der Lage sind, können ein Atemschutzgerät tragen. Zudem sei es generell schwer, überhaupt sechs Leute für die Staffel zusammenzubekommen. Brockmann, der mit seinen Kameraden viel für den Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr geworben hat, hat noch Hoffnung. Unterstützung bekommt er von Klein Berkels Ortsbürgermeister. „Wir brauchen westlich der Weser eine starke Feuerwehr“, sagt Kurt Meyer-Bergmann. Er wird das Thema daher bei der Jahreshauptversammlung ansprechen. „Wenn wir die Feuerwehr halten wollen, dann müssen Leute kommen und mitmachen, das muss deutlich gemacht werden.“ Als Ortsbürgermeister könne er selbst nur appellativ tätig sein. Gefragt sei daher die Stadtverwaltung. Der Ortsbürgermeister geht davon aus, dass in absehbarer Zeit ein Gespräch unter dem Aspekt der Absicherung mit den Verantwortlichen bei der Stadtverwaltung geführt werde. „Das Problem der Mindeststärke wollen wir nicht in der öffentlichen Jahreshauptversammlung thematisieren; wir werden darüber mit den Spitzen der Ortsfeuerwehr im vertraulichen Rahmen sprechen“, erklärt Sprecher Thomas Wahmes.

Meyer-Bergmann würde gerne noch einen Schritt weiter gehen und bringt den von ihm und seinen SPD-Fraktionskollegen im Stadtrat schon geforderten Feuerwehrbedarfsplan wieder ins Gespräch. Als eine der wenigen Kommunen im Landkreis hat Hameln diesen bisher nicht aufgestellt. „Wir glauben aber, dass es notwendig ist“, sagt der SPD-Politiker.

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