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Hameln wirbt für Deutsche Märchenstraße in Japan und Korea

Kampf um den asiatischen Markt

Hameln. Vier Städte in fünf Tagen – meist wird ein solch zügiges Besuchsprogramm japanischen Touristen auf ihrer Europareise nachgesagt. Dieses Mal war es genau anders herum: Harald Wanger, Geschäftsführer der Hameln Marketing und Tourismus GmbH (HMT), besuchte vergangene Woche als Repräsentant der Deutschen Märchenstraße die Millionenstädte Seoul (Südkorea) sowie Osaka, Nagoya und Tokyo (alle Japan), und das alles binnen einer knappen Woche. Als Teilnehmer einer 20-köpfigen deutschen Delegation warb Wanger in Gesprächen mit Reiseveranstaltern, Reisebüros und Airlines für Reisen an die Deutsche Märchenstraße.

veröffentlicht am 10.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 20:41 Uhr

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Alle zwei Jahre organisiert die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) die „Deutsche Reisewoche“ in Japan und Südkorea. Vertreter deutscher Reiseziele treffen in straff organisierten Workshops asiatische Reisevermittler mit dem Ziel, neue Reiserouten in die Veranstalter-Kataloge aufzunehmen. „Japan wird angesichts des Booms in China leicht unterschätzt“, sagt Peter Blumenstengel, Leiter der DZT in Tokyo. „Mehr als 1,3 Millionen japanische Touristen reisen jährlich nach Deutschland, Tendenz steigend – und sie verbinden unser Land mit Romantik und Gemütlichkeit. In diesem Umfeld sind die Grimm’schen Märchen sehr beliebt.“

Diese Feststellung konnte auch Wanger machen, der als Vorstandsmitglied und Vertreter der märchenhaften Route von Hanau bis Bremen die Verhandlungen vor Ort führte: „Bremen mit seinen Stadtmusikanten, das Dornröschen-Schloss Sababurg, Kassel mit dem Brüder-Grimm-Museum und Hameln mit dem Rattenfänger waren besonders gefragt“, sagt er. Und mit dem 200-jährigen Jubiläum der Herausgabe der Hausmärchen der Brüder Grimm lag der Schwerpunkt der Aufmerksamkeit bei den Asiaten zusätzlich auf Rapunzel, Rotkäppchen, Rattenfänger und Co.

Fast 100 Visitenkarten gilt es für Wanger nach dessen Rückkehr ins Hamelner Büro jetzt abzuarbeiten. Aber, so der HMT-Geschäftsführer: „Der Aufwand lohnt sich, denn wir müssen sehen, dass wir die asiatischen Tagesbesucher verstärkt auch zu Übernachtungsgästen machen. Dazu erstellen wir Vorschläge für attraktive fünf- oder sechstägige Reiserouten, die meist auch Hameln ansteuern.“



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