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Vier Wintersportler erleben den starken Winter in Tirol

Kampf gegen Schneemassen – Hamelner mittendrin

TIROL/HAMELN. Glatte Straßen, gesperrte Zugstrecken, hohe Lawinengefahr, Winterdienste im Dauereinsatz – in Bayern und Österreich müssen die Menschen mit massenhaft Schnee fertig werden. Mittendrin sind vier Hameln-Pyrmonter: Matthias Günzel, Jan Bierwirth, Gerrit Pape und Jan Seifert sind in Ischgl in Tirol.

veröffentlicht am 10.01.2019 um 13:25 Uhr
aktualisiert am 10.01.2019 um 14:30 Uhr

Ist halt Winter: Die Hamelner Urlauber sind in Ischgl noch recht entspannt. Foto: pr
Thomas Thimm

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Thomas Thimm Stv. Chefredakteur zur Autorenseite
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Seit Tagen schneit es im Alpenraum immer wieder, bestätigen sie unserer Redaktion. An einen normalen Winterurlaub ist da nur bedingt zu denken.

In Österreich starben seit dem Wochenende mindestens sieben Menschen im Schnee. Darunter waren zwei Deutsche, die in Vorarlberg von Lawinen verschüttet wurden. In St. Anton wurde ein 16-jähriger Deutsch-Australier beim Skifahren von einer Lawine verschüttet und starb vor den Augen seiner Familie. Zudem starben zwei Skifahrer, die bei Stürzen im meterhohen Schnee versanken, sowie zwei junge Schneeschuhwanderer, die tot unter einem Lawinenkegel gefunden wurden. Seit Samstag werden außerdem zwei Tourengeher vermisst.

Entwarnung gibt es noch nicht: Meteorologen erwarten in Teilen Österreichs bis Samstag weitere Schneefälle. Es müsse mit bis zu einem halben Meter Neuschnee gerechnet werden, berichtet der Wetterdienst des Senders ORF. Zu vielen Orten wurden die Zufahrtsstraßen wegen Lawinengefahr gesperrt. Dadurch sitzen auch immer mehr Touristen fest. Aktuell betroffen sind die Reiseziele Obertauern, Lech, Zürs, Hallstatt und Galtür. Eine Unwetterwarnung wegen heftiger Schneefälle gilt bis zum Freitag. Wir haben die Hameln-Pyrmonter kurz interviewt:

Mittendrin statt nur dabei sind die vier Hameln-Pyrmonter (v. li.) Jan Seifert, Matthias Günzel, Jan Bierwirth und Gerrit Pape. Das Foto entstand am bislang einzigen sonnigen Urlaubstag. Foto: pr
  • Mittendrin statt nur dabei sind die vier Hameln-Pyrmonter (v. li.) Jan Seifert, Matthias Günzel, Jan Bierwirth und Gerrit Pape. Das Foto entstand am bislang einzigen sonnigen Urlaubstag. Foto: pr

Ihr seid diese Woche in Österreich zum Skifahren. Wie ist die Schnee-Lage aus Eurer Sicht?

Matthias Günzel: So viel Schnee haben wir in Ischgl gar nicht erlebt. Hier ist es bis jetzt noch recht entspannt im Gegensatz zu anderen Orten in Österreich. Auf dem Berg liegen zwei Meter Schnee und im Dorf 90 Zentimeter.

Seid ihr denn überhaupt schon zum Skifahren gekommen oder ist der gesamte Wintersportbetrieb eingestellt?

Ja, wir sind bereits Ski gefahren. Dienstag und Mittwoch war der Liftbetrieb aber sehr eingeschränkt. Es herrschten Schneefall und schlechte Sicht, sodass wir Alternativen zum Skifahren suchen mussten.

Wie gehen Touristen und Einheimische mit der angespannten Situation um?

Im Ort ist natürlich das große Schneeräumen angesagt. Wir erleben hier aber keine Anzeichen von Angst oder Panik.

Sicherlich beherrschen Wetterlage und die Situation auf den Straßen die Nachrichten - wie gelassen oder angespannt ist man, wenn man mittendrin ist?

Bislang sind wir sehr gelassen. Wir sind am letzten Samstag auf der Hinreise gut durchgekommen. Zurück wird es aber wohl sehr viel interessanter.

Ändert ihr etwas an euren Rückreiseplänen oder bleibt ihr bis zum Schluss?

Nein, es bleibt alles wie geplant. Samstag geht es zurück nach Hause.

Was ratet ihr Urlaubern, die dieser Tage nach Österreich wollen? Fahren oder daheim bleiben?

Losfahren. Die nächste Woche soll um einiges besser werden. Aber man sollte Schneeketten einpacken.



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