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Scharfe Kritik am Superintendenten / Zukunftsangst und Empörung in der Jugendwerkstatt

JWH-Mitarbeiter: Meyer muss aus dem Amt

Hameln (fh). Der kleine Protestzug war schnell organisiert: Gestern Morgen um 9 Uhr zogen elf der rund 50 Mitarbeiter der Jugendwerkstatt Hameln (JWH) von ihrem Arbeitsplatz in der Ruthenstraße mit großen Transparenten herüber zur Superintendentur in der Hafenstraße: „Die JWH muss bleiben“ war auf den weißen Tüchern zu lesen, aber auch: „Wo bleibt die ,Ehrlichkeit‘, Herr Superintendent Meyer?“ Der Anlass für den Protest hatte erst wenige Stunden zuvor in den Briefkästen gelegen: Der Dewezet-Bericht über das drohende Ende der diakonischen Einrichtung sorgte für die Empörung. „Die Mitarbeiter sind überhaupt nicht informiert worden. Nicht vom Superintendenten, nicht von der Mitarbeitervertretung“, schimpft Siegfried Meyer, Leiter der Medienwerkstatt der JWH. Stattdessen würden nun interne Zahlen an die Medien gegeben. „Wir wissen nicht, was Philipp Meyer da für eine Politik betreibt“, empört er sich. Die Konsequenz aus Sicht des JWH-Mitarbeiters: Der Superintendent müsse aus dem Amt. Gestern Morgen war Philipp Meyer außer Haus, wie den Demonstranten mitgeteilt wurde.

veröffentlicht am 14.11.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 05:21 Uhr

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