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Soziologin wirbt für mehr Solidarität

Jutta Ditfurth liest aus Streitschrift

Hameln. „Schade, dass es keine Revolution mehr gibt.“ Dieser Satz eines Busfahrers, dem durch die Wirtschaftskrise der Verlust seines Reihenhauses droht, ist Wasser auf die Mühlen von Jutta Ditfurth. Die Diplom-Soziologin und Publizistin, die 2007 mit ihrer Biografie über die RAF-Terroristin Ulrike Meinhof Furore machte, ruft ebenfalls zu einer Art gesellschaftlicher Revolution auf.

veröffentlicht am 20.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 02:41 Uhr

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Ditfurth möchte eine Gesellschaft, die auf Solidarität und sozialer Gleichheit aufbaut, in der es keine Ausbeutung und keine Herrschaft von Menschen über Menschen mehr gibt. Das Ziel müsse sein, dass Menschen ein Leben ohne Ausbeutung, Diskriminierung, Hunger und Krieg führen können. „Die Mittel, durch die wir dieses Ziel erreichen könnten“, meint sie, „werden manche eine soziale Revolution nennen, denn dafür sind energischere Maßnahmen als Mahnwachen und Kundgebungen nötig. Wenn wir uns angesichts der globalen Katastrophe mit kleinen Freiheiten und Glücksmomenten nicht zufriedengeben wollen, wenn wir mit dem Wissen, welches Unglück unsere Produktion weltweit verursacht, nicht leben wollen: was dann?“ Welche Antworten Jutta Ditfurth auf diese Frage hat, verrät sie bei einer Lesung aus ihrem Buch „Zeit des Zorns. Streitschrift für eine gerechte Gesellschaft“ im Hefehof. Ditfurth war Gründungsmitglied der Grünen, trat später aber aus der Partei aus, weil ihr der Kurs zu sehr angepasst erschien.red

Die Lesung findet am Dienstag, 24. September, ab 19 Uhr im Lalu im Hefehof statt.

Mitbegründerin der Grünen, die sich später aber von der Partei distanzierte: Soziologin Jutta Ditfurth liest aus ihrer Streitschrift.pr



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