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Er hatte Handys gegen Geld in die JVA geschmuggelt

Justizbeamter zu eineinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt

veröffentlicht am 19.02.2015 um 18:35 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:30 Uhr

Hameln. Das Amtsgericht Hameln hat einen Justizbeamten der Jugendanstalt in Tündern wegen Bestechlichkeit in vier Fällen verurteilt. Der 59-Jährige bekam eineinhalb Jahre Freiheitsstrafe auf Bewährung. Er hatte von Häftlingen Geld angenommen und ihnen dafür Handys in das Gefängnis geschmuggelt.

Das Gericht sei im Strafmaß dem Antrag der Staatsanwaltschaft gefolgt, sagte die Sprecherin. Die Verteidigung hatte auf eine mildere Strafe plädiert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.  Gegen den Mann läuft außer dem Straf- auch ein Disziplinarverfahren. Beamten, die zu Haftstrafen von mindestens einem Jahr verteilt wurden, drohe die Entfernung aus dem Beamtenverhältnis und der Verlust der Pension, sagte die Gerichtssprecherin.  Warum sich der bis dahin unbescholtene 59-Jährige kurz vor seinem regulären Ruhestand auf die kriminellen Machenschaften eingelassen hatte, war auch mit dem Geständnis des Mannes in der vergangenen Woche nicht klar geworden. Viel Geld hatte er für das Handy-Schmuggeln jedenfalls nicht bekommen.



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