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Justizbeamter soll Handys in Hamelner Jugendknast geschmuggelt haben

veröffentlicht am 06.01.2015 um 11:32 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:30 Uhr

Hameln (ube). Wenn die Informationen, die Polizei und Staatsanwaltschaft zusammengetragen haben, stimmen, dann hat ein 59 Jahre alter Justizvollzugsbeamter aus Hameln monatelang Handys in Deutschlands größten Jugendknast geschmuggelt. Für seine Dienste soll der Mann von Kriminellen bezahlt worden sein. Die Staatsanwaltschaft Hannover hat den Amtsinspektor und vier weitere Männer im Alter von 21 bis 27 Jahren angeklagt. Es geht um Bestechung und Bestechlichkeit. Zwei Männer sollen die Mobiltelefone außerhalb der Anstalt beschafft und an den Vollzugsbeamten übergeben haben. Pro Lieferung soll der mutmaßlich korrupte Beamte 100 Euro, im letzten Fall 150 Euro kassiert haben. Bei der letzten Übergabe von zwölf Handys griff die Polizei zu. Wann der Prozess stattfindet, steht noch nicht fest. Im Gefängnis sind Handys tabu. Sie müssen beim Betreten des Geländes in der Wache abgegeben werden. In der Jugendanstalt verbüßen derzeit 416 Gefangene Haftstrafen. Der jüngste Häftling ist 14, der älteste 23.



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