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Bei der letzten Tat war auch Marihuana im Paket

Justizbeamter gesteht Handys geschmuggelt zu haben

veröffentlicht am 12.02.2015 um 18:25 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:30 Uhr

Hameln (ube). Er soll Handys und Marihuana in die Jugendanstalt Hameln geschmuggelt haben. Heute hat der beschuldigte Justizbeamte Heinrich B. (59) gestanden, sich gegen Geld mit Häftlingen eingelassen zu haben. Betäubungsmittel hätte er allerdings niemals in die Jugendanstalt geschmuggelt, beteuert der Vater zweier erwachsener Kinder. Gegen den Angeklagten, der seit 27 Jahren in Deutschlands größtem Jugendgefängnis arbeitet, läuft nicht nur ein Gerichts-, sondern auch ein Disziplinarverfahren. Er muss befürchten, von den Richtern wegen Bestechlichkeit verurteilt und von seinem Arbeitgeber „aus dem Beamtenverhältnis entfernt zu werden“. Niemand kann sich erklären, warum sich ein Justizbeamter am Ende seines Arbeitslebens - er sollte am 28. Februar pensioniert werden - auf einen solchen Handel eingelassen hat. Am Geld kann es nicht gelegen haben: Für drei erfolgreich ausgeführte Schmuggel-Taten hat der JA-Mitarbeiter lediglich 150 Euro kassiert.



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