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Jusos fordern: "Münsterbrücke umbenennen!"

veröffentlicht am 11.09.2012 um 10:06 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Die Münsterbrücke soll umbenannt werden, fordern die Hamelner Jusos.

Hameln (red). An der Münsterbrücke bleibt kaum etwas, wie es war – die Erneuerung ist in vollem Gange. Geht es nach den Jusos, wird auch der Name des Bauwerks schon bald ein anderer sein. Die SPD-Fraktion im Rat solle sich dafür einsetzen, „dass die ,Münsterbrücke‘ wieder in ,Friedrich-Ebert-Brücke‘ umbenannt“ werde, heißt es in einem Antrag, den der SPD-Nachwuchs auf seiner Jahreshauptversammlung beschlossen hat. Ende 1931 war die neue Brücke über die Weser mit dem Namen des ersten Präsidenten der Weimarer Republik eingeweiht worden. Doch dieser Name hatte nicht lange Bestand: In einer Nacht im März 1933 – die NSDAP war schon vor 1933 stärkste Partei in Hameln – wurde die entsprechende Bronzetafel abmontiert und in die Weser geworfen. Noch im selben Monat beschloss der Magistrat der Stadt, die Ebert-Brücke in „Weserbrücke“ umzutaufen. Dies wollen die Jusos nun „korrigieren“: Als „Zeichen für Demokratie und Freiheit, die in Hameln gelebt werden“ solle die Brücke wieder in „Friedrich-Ebert-Brücke“ umbenannt werden, fordern sie.



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