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Nachwuchs setzt auf Dialog

Junglandwirte: „Redet mit uns, statt über uns!“

HAMELN. Das Thermometer zeigt minus sechs Grad, doch die mit Schals ausgestatteten Junglandwirte lassen sich davon nicht schrecken. Am Rande des Wochenmarktes haben sie ihren Info-Stand aufgebaut. „Redet mit uns, statt über uns. Wir machen Euch satt!“, verkündet ein großes Transparent.

veröffentlicht am 22.01.2017 um 17:01 Uhr

Von der Kälte ließen sich die Junglandwirte auf dem Wochenmarkt nicht von ihrer Infoveranstaltung nicht abschrecken. Foto: eaw
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Autor

Ernst August Wolf Reporter
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„Wir wollen die Bürger auffordern, sich direkt bei uns zu informieren“, erklärt die Vorsitzende der derzeit 83 Mitglieder starken Vereinigung der Junglandwirte im Weserbergland. Die junge Frau aus Hessisch Oldendorf, die von einem Ackerbaubetrieb kommt und bei einem Steuerberater arbeitet, will mit ihren Mitstreitern die in der Öffentlichkeit verbreiteten Zerrbilder über das Thema Landwirtschaft durch Information versachlichen. „Wir wollen klarmachen, wie Landwirtschaft heute funktioniert.“

Bio- und konventionelle Landwirte zögen dabei an einem Strang. „Es geht uns um eine der wichtigsten und verantwortungsvollsten Aufgaben, nämlich die Ernährung der Bevölkerung“, sagt sie.

Unter dem Motto „Wir sind Lebensmittelpunkt“ geht es dabei zu Beginn der Berliner Grünen Woche erst mal um Basisinformationen. Auf Flyern informiert der landwirtschaftliche Nachwuchs etwa über den Anbau von Gerste, Weizen, Raps, Zuckerrüben und Schweinemast. Auch eine Berufsinfo über „Landwirt/in – ein Traumberuf?“ liegt aus.

Die Junglandwirte sind sich sicher, dass eine Erhöhung der Lebensmittelpreise der Wertschätzung ihrer Arbeit Nachdruck verleihen würde. Außerdem ist das einstige Bauernidyll längst passé. „Heute geht es um moderne hoch spezialisierte, digitalisierte Technik“, erklären sie.

„Die Leute sollten uns nicht an den Pranger stellen, sondern sich Informationen vor Ort abholen, das ist das Ziel der Aktion“, betont Karl-Friedrich Meyer, Kreislandwirt und stellvertretender Vorsitzendet beim Bauernverband Weserbergland. „Unsere jungen Leute müssen sich ja eine Zukunftsperspektive erarbeiten und dazu gehört eben auch die Information der Öffentlichkeit.“



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