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Zwei-Mann-Stück rückt Leben und Mythos des Reformators ins Licht / Handpuppenszene kommt gut an

Junger Luther hat ein Händchen fürs Historische

Hameln (ag). Die Marktkirche ist in violettfarbenes Licht getaucht, als sich der römische Architekt Giorgio Vasari (Christoph Linder) und Michelangelo (Sami El Gharbi) über den Bau des Petersdoms beraten. „Aber nicht wieder so unzüchtige Fresken“, fordert Vasari von dem Maler und lamentiert, dass der rückläufige deutsche Ablasshandel den Prachtbau ohnehin gefährden könnte – so gestaltet sich die Anfangsszene des Theaterstückes „Luther 2009“. Die Kirche ist gut besucht am Freitagabend, und dem Publikum gefällt die szenische Collage von Regisseur Peter Ries, die ohne Bühnenbild und weitgehend auch ohne Kostüme auskommt.

veröffentlicht am 18.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 11.11.2016 um 03:41 Uhr

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