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MIG-Planspiel für Schiller-Schüler bei Lenze / Auch Berufsorientierung für die Gymnasiasten

Junge „Unternehmer“ in allen Sparten spitze

Hameln/Groß Berkel (sto). Fünf Tage lang keinen Schulunterricht – und trotzdem keine Schonzeit für die „grauen Zellen“. Konzentration und geistige Arbeit von morgens bis abends. Eine harte Woche für 16 Schüler und Schülerinnen des Hamelner Schillergymnasiums. Wer jedoch eine große Portion Dynamik, Flexibilität, Spontaneität und Spaß an der Sache mitbrachte, sich rhetorisch traute und etwas zu sagen wusste, kam super klar beim „MIG-Unternehmensplanspiel“ (Management Information Game) im Schulungszentrum der Firma Lenze.

veröffentlicht am 02.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 09:21 Uhr

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„Ich bin begeistert. Die jungen Leute haben wunderbar agiert und sich prima eingebracht. Sie waren großartig“, bilanzierte MIG-Spielleiter Andreas Mätzold am letzten Tag der fünftägigen „Wirtschaftswoche“ für Schüler und Schülerinnen des zwölften Jahrgangs. Das PC-gestützte Planspiel mit einer Führung durch die Firma Lenze wurde veranstaltet von der Stiftung Niedersachsen Metall, der Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen sowie vom Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft. Unterstützende Unternehmen waren die Barmer Ersatzkasse Hameln sowie die Volksbank Hameln-Stadthagen. Ziel des Planspiels war, die Teilnehmer mit den komplexen Wechselwirkungen zwischen Einzelunternehmen und Gesamtwirtschaft vertraut zu machen.

Beispiele der Fragestellung: Wie passt sich ein einzelnes Unternehmen unterschiedlichen gesamtwirtschaftlichen Situationen an? Wie reagieren Marktpartner auf bestimmte Unternehmensentscheidungen? Welche Betriebs- und gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen sind von bestimmten Unternehmensentscheidungen zu erwarten? Die Erarbeitung setzte ein volks- und betriebswirtschaftliches Grundwissen voraus. „Auch das war Ziel des Seminars“, erläuterte Mätzold. MIG soll darüber hinaus der Berufsorientierung dienen.

Die jungen Leute, gekleidet im Business-Dress, waren in verschiede Rollen wie Einkäufer, Firmenleiter, Aktionäre oder Aktiengesellschafter geschlüpft. Im Mittelpunkt stand die Produktpräsentation eines multifunktionellen Schultisches.

In einer „Hauptversammlung“ der MIG-Aktiengesellschaften zogen die Unternehmen Bilanz, gaben die Gewinnermittlung preis und stimmten über die Höhe der Dividende ab. „Durch die Rollenspiele haben wir einen interessanten Einblick in die wirtschaftlichen Zusammenhänge bekommen. MIG hat mich sehr beeindruckt“, betonte Ina Büdts (18) am letzten Tag. Saskia Strumitzki (18) ergänzte: „Das Planspiel war anstrengender als Schule, aber das Mitmachen hat sich gelohnt.“

Die „Aktionäre“ stimmen in der Hauptversammlung über die Höhe der Dividende ab. Foto: sto



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