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Auch bei der vierten Flügelsoirée kann man im Vikilu aus dem Vollen schöpfen

Junge Talente im Überfluss

HAMELN. Normalerweise dreht sich bei der „Flügelsoirée“ am Vikilu alles um „Karl den Großen“. So nämlich nennen die Schüler liebevoll ihren vor fünf Jahren angeschafften Flügel. Der hat seinen festen Platz in der Aula unterm Dach gefunden. Zur vierten Flügelsoirée, zu der die Fachgruppe Musik des Hamelner Gymnasiums jetzt eingeladen hatte, platzte die Aula wieder einmal aus allen Nähten.

veröffentlicht am 27.02.2017 um 17:54 Uhr

Ole Einar Kirchberg spielte gemeinsam mit Lehrerin Cecily Reimann. Foto: eaw
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Ernst August Wolf Reporter
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Was die Gäste erleben durften, war eine breite Palette rundum ausgezeichneter Leistungen. „Wir haben so viele begabte junge Talente, dass das traditionelle Sommerkonzert im Theater trotz Überlänge nicht alle berücksichtigen kann“, klagt Musikpädagogin Ute de Vries. Deshalb bietet die Flügelsoirée eine zusätzliche Möglichkeit, den Musiknachwuchs der Schule vorzustellen.

Den Auftakt allerdings machte das „Duo con Spirito“ der Musiklehrerin und Pianistin Cecily Reimann und Annette Rother mit den „Bildern aus dem Süden Nr. 4 Andalusienne“ von J. L. Nicodé.

Ole Einar Kirchberg aus der sechsten Klasse zeigte dann nicht nur im zweihändigen Spiel mit seiner Lehrerin Cecily Reimann bei Tschaikowskys „Tanz der Zuckerfee“ sein großes Talent. Auch mit Schostakowitschs „Tanz der Puppen“ wusste er die Zuhörer zu beeindrucken. „Natürlich kommt es auf die Übung an, auf die Beachtung der Notenwerte und die Dynamik“, erklärte der Jungpianist selbstbewusst.

Dass seine Klassenkameradin Sofie Thomas bei „The Voice Kids“ eine sehr gute Figur gemacht hat, ist für die Talentförderinnen Cecily Reimann und Ute de Vries sowie ihre Fachkollegen ebenso erfreulich wie die Fülle anderer Nachwuchsbegabungen. Luisa Göhmann aus dem 12. Jahrgang etwa brillierte mit jugendlich frischer Stimme, am Klavier von Bastian Maas begleitet, während Sofie Thomas von ihren Bruder David aus der neunten Klasse, der schon mehrfach bei „Jugend musiziert“ ausgezeichnet wurde, unterstützt wurde.

Neben den dominierenden klassischen Instrumenten - Klavier, Violine, Cello, Kontrabass, Querflöte - reichte die inhaltliche Breite aber auch hin bis in die Popularmusik mit Schlagzeug und diversen Gitarrenformen. Interessant zudem eine Bearbeitung einer Kompositon aus der TV-Serie „Sherlock“ durch die drei Schülerinnen Janne Domnick Jasmin Buff (Violine) und Luisa Göhmann (Gesang).

„Wer die Soirée verpasst hat, der kann noch mehr Talente beim diesjährigen Sommerkonzert am 30. Mai ab 18 Uhr im Theater erleben“, kündigte Schulleiter Dr. Michael Glaubitz an und hofft, dass sich die Zahl der Preisträger seiner Schule nach dem Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ bis dahin vergrößert haben wird.



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