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Serie: Dewezet begleitet Schwangere – im Sana ging alles ganz schnell

Joris ist da!

HAMELN. „Willkommen Joris“ ist am Eingang von Großenwieden zu lesen. Die Begrüßung gilt einem Neubürger, der am 19. Juli das Licht der Welt erblickte. In Großenwieden ist es Brauch, die Neugeborenen auf diese Art zu begrüßen. Außerdem werden am Tag der Geburt um 16 Uhr die Glocken geläutet. Ein schöner Brauch, finden Dorina Scholz und ihr Mann Christoph. Nach Jessica Raudzis hat nun auch Dorina ihr Kind zur Welt gebracht, beide Schwangere hatte die Dewezet über einige Monate begleitet.

veröffentlicht am 03.08.2018 um 15:27 Uhr

Sind überglücklich: Christoph Schulz und Dorina Scholz mit Sophie (li.), Johanna (Mitte) und Joris. Foto: dana
Dorothee Balzereit

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Dorothee Balzereit Reporterin / ViaSaga zur Autorenseite
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Joris war eine Spontangeburt, und als drittes Kind ist er in Rekordzeit auf die Welt gekommen: Um 17.32 sind die werdenden Eltern auf den Hof des Sana-Klinikums gefahren, um 18.59 war der Junge da. Dass es der 19. statt, wie errechnet, der 18. geworden ist, findet Dorina gut: „Es ist der Geburtstag meiner Oma.“

Bis dahin hat Dorina allerdings einige Male gedacht: Jetzt ist es soweit. Einmal waren sie sogar im Krankenhaus – kurz nachdem Dorina ihre letzte Akupunkturbehandlung bekommen hatte. „Wahrscheinlich hat die Behandlung die Wehen angeregt“, sagt sie. Dorina hätte sich gefreut, wenn es weitergegangen wäre, denn die letzten Wochen und besonders Tage waren beschwerlich. Doch im Krankenhaus rührte sich nichts mehr im Bauch. Das Paar drehte noch eine Runde übers Bierfest – ohne Bier! – dann ging‘s wieder nach Hause.

Der Donnerstag, an dem Joris dann kam, war ein Tag voller Aktivitäten. „Halligalli“, sagt Dorina. Immerhin hat Joris zwei ältere Schwestern, Johanna und Sophie, die auch beschäftigt werden wollen. Wie in den Tagen zuvor ging es ins Schwimmbad. Auf dem Weg zum Babybecken wusste Dorina: Jetzt ist es soweit. Also nichts wie los. Vorher noch die Kinder wegbringen – soviel Zeit muss sein.

So süß: Joris, geboren am 19. Juli. Foto: dana
  • So süß: Joris, geboren am 19. Juli. Foto: dana

Im Sana ging alles ganz schnell. Der Muttermund war bereits acht Zentimeter geöffnet, erzählt Dorina. Weil klar war, dass der Junge groß und schwer ist, war auch die Oberärztin zugegen. 55 Zentimeter lang und 4210 Kilogramm schwer war Joris, als er auf die Welt kam und auch jetzt hat er viel Hunger: Täglich nimmt er rund 100 Gramm zu. Und er schreit lauter, als seine beiden Schwestern zusammen. „Aber ansonsten ist er ein Kuschelkind“, sagt Dorina.

Seine beiden Schwestern würden der Mama und dem neuen Brüderchen am liebsten nicht mehr von der Seite weichen, alles andere ist uninteressant geworden.

Und jeder muss nun seine neue Rolle finden, sagt Dorina, auch das ist nicht immer leicht. Im Krankenhaus hat Dorina es übrigens nicht lange ausgehalten: „Es war mir einfach zu heiß.“

So heiß sei es auf der Wochenstation, dass mehr Mütter als sonst ambulant entbinden würden, habe sie gehört.



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