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Jösten-Nachfolger soll Jugendwerkstatt in Schuss bringen

veröffentlicht am 24.03.2011 um 15:14 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Hameln (bha). Ein Jahr plant Bernt Renzenbrink für seine Arbeit in Hameln an der Jugendwerkstatt ein. Dann soll die diakonische Einrichtung, die in den vergangenen Wochen für Schlagzeilen gesorgt hat, wieder so fit sein, dass seine Hilfe nicht mehr benötigt wird und ein neuer Geschäftsführer übernehmen kann. Der Senior-Berater ist vorläufiger Nachfolger des langjährigen Leiters Klaus-Dieter Jösten, dem der Kirchenkreis Hameln-Pyrmont vorgestern gekündigt hat.

Renzenbrinks Hauptanliegen ist es, den defizitären diakonischen Betrieb in eine andere Gesellschaftsform zu überführen. Bislang ist die jwh quasi eine Sparte innerhalb des Kirchenkreises, für die dieser voll haftet. Bei einem Defizit von zuletzt 270.000 Euro, das ausgeglichen werden musste, ein Ärgernis in den Augen der dem Kirchenkreis angeschlossenen Gemeinden. Künftig könnten die Geschicke der jwh in einer GmbH gelenkt werden, kündigt Renzenbrink an. Mehr über die Umstrukturierung und Pläne in der Dewezet-Ausgabe vom 25. März.



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