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Jösten scheitert vor Gericht – Klage abgewiesen

veröffentlicht am 01.09.2011 um 18:16 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Hameln (jch). Der Prozess vor dem Hamelner Arbeitsgericht zwischen dem ehemaligen Leiter der Jugendwerkstatt Klaus-Dieter Jösten und dem Kirchenkreis Hameln-Pyrmont ist zu Ende. Der Vorsitzende Richter entschied nach erfolglosen Vermittlungsversuchen zwischen den Parteien, dass Jöstens Verfehlungen schwerer wiegen als die Errungenschaften der vergangenen 22 Jahre im Dienste der Einrichtung.

Klaus-Dieter Jösten war nach der Offenlegung verschiedener Unregelmäßigkeiten im Frühjahr mit sofortiger Wirkung gekündigt worden war. Daraufhin klagte der ehemalige Leiter gegen seinen Arbeitgeber. Ziel des Klägers Jösten: Rücknahme der Kündigung und Weiterbeschäftigung oder alternativ eine entsprechende Abfindung.

Beide Parteien verzichteten vor Gericht auf die Möglichkeit, sich während einer Sitzungsunterbrechung auf eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung zu verständigen. Die jeweiligen Forderungen hätten nach Aussage der Anwälte nicht weiter voneinander entfernt liegen können.

Nach zweistündiger öffentlicher Sitzung und einer einstündigen Interessenabwägung des Vorsitzenden mit seinen Beisitzern stand fest: Jöstens Klage wird in vollem Umfang abgewiesen. „Ich habe durchaus damit gerechnet, dass das Ergebnis so ausfallen würde“, kommentiert der Anwalt des Beklagten Schulz-Koffka die Entscheidung des Richters.
Gänzlich anders sieht das Jöstens Anwalt Pawelz: „Ich bin überrascht über die Entscheidung. Damit hätte ich in dieser Form nicht gerechnet“, sagt der Jurist aus Hannover. Auf jeden Fall wolle er in Berufung gehen.



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