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Jetzt steht die Ursache für den Blackout fest

veröffentlicht am 25.05.2011 um 17:24 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Hameln (ube). Eine Kettenreaktion hat den Stromausfall, der am frühen Sonntagmorgen für einen Blackout in der Kernstadt, im Klütviertel und im Industriegebiet Süd gesorgt hat (wir berichteten), ausgelöst. Zunächst ist es in der Nähe des Umspannwerkes von Bevern im Nachbarlandkreis Holzminden zu einem Erdschluss an einer 110 000-Volt-Trasse gekommen. Soll heißen: Eine Leitung hat dort aus bislang ungeklärter Ursache eine Verbindung zur Erde bekommen.

Das dürfte den Lichtbogen und einen Knall verursacht haben. Der Vorfall habe dazu geführt, „dass das Spannungsniveau in den angrenzenden Bereichen, zu denen auch Hameln und Holzminden gehören, erhöht wurde“, sagte  Michael Wippermann, Prokurist bei e.on Westfalen Weser, am Mitwoch  auf Anfrage der Dewezet. Die Spannungserhöhung sei jedoch im Toleranzbereich geblieben, so der Unternehmenssprecher. Bei den Stadtwerken Hameln habe – womöglich durch eine Vorschädigung – der Überspannungsableiter ausgelöst. „Dort ist der zweite Fehler aufgetreten. Dadurch gab es an einer weiteren Stelle eine Verbindung zur Erde. Bei einem solchen Kurzschluss fließen dann sehr große Ströme, was in Hameln zu einer automatischen Abschaltung geführt hat“, erklärt Michael Wippermann.
 Als Folge des Stromausfalls sei es im ehemaligen Wesertal-Netz zu einem kurzen Spannungseinbruch gekommen. Was den Erdschluss im e.on-Netz bei Bevern ausgelöst hat, lasse sich nicht mehr nachvollziehen.
 Bei e.on frage man sich allerdings, warum die Stadtwerke Hameln kein Messfahrzeug aus Afferde angefordert haben. „Wir hätten gern unterstützt, wenn wir gefragt worden wären.“



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