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Ortsräte haben sich noch nicht geäußert

Jetzt soll der Rat über Windradflächen entscheiden

Hameln (HW). „Optisch stören uns die Windräder überhaupt nicht. Nur manchmal nerven die Geräusche.“ Die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung sind überrascht, als Silvia Leiffholdt aus Ahrenfeld bei Coppenbrügge über die Nachbarschaft der Anlagen berichtet. Sie hatten sich im Vorfeld der Sitzung auf den Weg gemacht, um sich im Ost-Kreis Windkraftanlagen vor Ort anzuschauen, sich über die Auswirkungen zu informieren – und hatten eigentlich mit Protest gerechnet. Doch die Anwohnerin schilderte das „Miteinander“ überwiegend in schillernden Farben.

veröffentlicht am 29.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 02:21 Uhr

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Mit Alexander Heidebroek war zudem der Geschäftsführer der Betreibergesellschaft „Landwind“ aus Gevensleben im Landkreis Helmstedt nach Ahrenfeld gekommen. Ein gelernter Landwirt, der in seiner Gemeinde auch als Bürgermeister agiert und deshalb die Interessen beider Seiten bestens kennt. „Ich habe noch keinen Windpark erlebt, bei dem es Probleme im Nachhinein gegeben hat. Je höher die Anlagen, desto wirtschaftlicher arbeiten sie. Und das kann den Betreiber zu Eingeständnissen zwingen“, sagte Heidebroek der Delegation aus der Rattenfängerstadt. Die Landwirte wollten viel Pacht, die Betreiber viel Geld und die Politiker wenig Ärger, bilanzierte Heidebroek und nannte eine Höhe von über 100 Metern auch als Vorteil für den Artenschutz: „Der Rote Milan und auch Fledermäuse fliegen nicht so hoch“, begründete er.

Wieder zurück im Rathaus, wollten die Ausschussmitglieder über eine Änderung des Flächennutzungsplanes zur Windenergienutzung im Stadtgebiet Hamelns aber noch nicht entscheiden, weil betroffene Ortsräte noch nicht gehört worden sind. Damit auch die Öffentlichkeit eingebunden werden kann, soll nun der Rat, und nicht der Verwaltungsausschuss entscheiden.



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