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Jetzt hat Hamelns Polizei einen weiteren Dachschaden

veröffentlicht am 07.12.2011 um 14:54 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Hameln (CK). Wenn heute Ralf Leopold als neuer Leiter der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden feierlich in sein Amt eingeführt wird, dann erwartet den Kriminaldirektor ein ganz spezielles Geschenk: ein in großen teilen marodes Polizeigebäude.

Nachdem erst vergangene Woche Bagger die betonierte Zufahrt zum Hof in der Lohstraße aufgerissen hatten, weil die Streifenwagen gar nicht mehr vom Hof kamen, mussten in den vergangen zwei Tagen auch auf der Zentralstraße Handwerker anrücken. Dort hatten sich etliche Dachziegel verschoben und drohten, auf die Straße beziehungsweise den Gehweg zu stürzen.

Wie groß der Sanierungsstau in Hameln ist, hatte Innenminister Uwe Schünemann (CDU) bereits anlässlich eines Tages der offenen Tür im September erfahren. Schünemann hatte zwar damals keine konkreten Zusagen gemacht, hielt aber die Schaffung von neuen Büroräumen immerhin für „sinnvoll“. Wenn in Hameln, wie geplant, der einsturzgefährdete Garagentrakt abgerissen werden müsse, sein das „eine Chance für mehr Bürofläche“, so der Ressortchef seinerzeit. Doch weder diese vage Aussage scheint sich in Nichts aufzulösen. Wie aus einem Schreiben an die einzelen niedersächsischen Landtagsabgeordneten hervorgeht, das der Dewezet vorliegt, wird kein Geld nach Hameln fließen, sondern in andere Regionen. Oder in das Landeskriminalamt.



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