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Kreis erspart Schulen künftig ein aufwendiges Abrechnungssystem

Jetzt doch: Mittagessen für alle

Hameln (ni). Weil sich einige Hamelner Schulen quer stellten, hat der Landkreis sein Verfahren zur Gewährung von Zuschüssen zum Mensaessen umgestellt. Der Probedurchgang mit den vereinfachten Regeln verlief vielversprechend.

veröffentlicht am 26.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 12:21 Uhr

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Es sind Mittel aus dem „Bildungs- und Teilhabepaket“, die Kindern aus bedürftigen Familien unter anderem ein warmes Mittagessen in der Schule ermöglichen sollen. Damit der Zuschuss bei den Kindern ankommt, müssen nicht nur die Eltern einen entsprechenden Antrag stellen, sondern sich auch die Schulen mit dem Sozialamt auf einen Abrechnungsmodus für die ausgegebenen subventionierten Essen verständigen. Doch genau daran haperte es in der Vergangenheit. Mehrer Schulen in Hameln verweigerten sich dem Gutscheinsystem mit der Begründung, sie könnten den Verwaltungsaufwand nicht leisten. Nachdem vor allem die Linken in Stadt und Kreis auf den Missstand aufmerksam gemacht hatten, kam Bewegung in die Angelegenheit. Vertreter beider Verwaltungen setzten sich an einen Tisch und fanden schließlich eine Lösung, die nicht nur den bürokratischen Aufwand für die Schulen deutlich verringert, sondern auch den Eltern die Antragstellung erleichtert. Danach gelten Kinder, die Anspruch auf kostenlos zur Verfügung gestellte Lehrmittel haben, automatisch als bedürftig und damit berechtigt, auch den Zuschuss zum Mensaessen zu erhalten.

Die von der neuen Regelung betroffenen Eltern wurden inzwischen angeschrieben. Von zwei Schulen stehen die Rückmeldungen noch aus, von zwei anderen liegen sie vor. Das Ergebnis nennt Sozialamtsleiter Klaus Laeger „erfreulich“, denn 135 Eltern, die diese Hilfe für ihre Kinder bisher nicht in Anspruch genommen haben, haben den vereinfachten Antrag auf einen Essenzuschuss unterschrieben zurückgeschickt.



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