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„Trauer – Wut – Widerstand“

Jesiden demonstrieren gegen Islamischen Staat

veröffentlicht am 03.08.2016 um 17:05 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:25 Uhr

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Ulrich Behmann

Autor

Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite

Ein Motto: „Trauer – Wut – Widerstand“. Man wolle an das Massaker an den Jesiden (auch: Eziden) in der Sengal-Region erinnern, das am 3. August 2014 seinen Anfang genommen habe, und fordere die Anerkennung der an den Jesiden begangenen Massentötungen als Völkermord, erklärt Yilmaz Tarak, der die Kundgebung angemeldet hat. Auf Plakaten und Spruchbändern erklärten Teilnehmer, ihre Volksgruppe solle von Dschihadisten des sogenannten „IS“ zwangsislamisiert werden. „Rettet unsere vom IS verschleppten Mädchen“, lautete eine Forderung. Kämpfer der Terrororganisation verfolgen Jesiden als Ungläubige. Tausende wurden seit August 2014 getötet, verschleppt oder versklavt. Die irakischen Jesiden werden von islamistischen Arabern als „Teufelsanbeter“ und Ketzer verunglimpft. In ihrem über 4000 Jahre alten Glauben vereinen sie Elemente des Islam mit Ideen altpersischer Religionen. In Hameln formierte sich der von der Polizei begleitete Protestzug am Europaplatz. Die Demonstranten zogen über den Ostertorwall und durch die Innenstadt zum Münsterkirchhof, wo die Abschlusskundgebung stattfand

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Foto: ube


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