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170 Einsätze in nur zwölf Stunden / Feuer, Unfall und eine erfolglose Wiederbelebung

Jede Menge Arbeit für Retter und Polizisten

Hameln (ube). Für Polizisten und Retter gab es in der Silvesternacht jede Menge Arbeit – die Polizeiinspektion Hameln/Holzminden registrierte 70 Einsätze. Vor allem Schlägereien und Ruhestörungen hätten die Ordnungshüter in Atem gehalten, sagte gestern der Kommissar vom Lagedienst, Burkhard May. Innerhalb von nur zwölf Stunden musste die Regionalleitstelle „Weserbergland“ (Feuerwehr und Rettungsdienst) 100 Einsätze „abarbeiten“. Der Alkohol habe in vielen Fällen eine Rolle gespielt, sagte Leitstellen-Disponent Carsten Otto. Die erste Schnapsleiche sei bereits um 0.05 Uhr gemeldet worden. Auch der Hausärztliche Notdienst hatte alle Hände voll zu tun. Reinhold Klostermann, Koordinator der Praxis, sagte: „Am Silvestermorgen war dermaßen viel los, dass ich einen dritten Arzt anfordern musste.“

veröffentlicht am 01.01.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 22:21 Uhr

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In der Notaufnahme des Kreiskrankenhauses an der Weser war noch gestern Vormittag „der Bär los“. „Wir haben sehr, sehr viel zu tun“, sagte Schwester Elke um 11 Uhr. Gestürzte, aber auch Infarktpatienten mussten behandelt werden. „Wir rotieren hier gerade. Alle Tragen sind bereits belegt. Wir müssen die neu ankommenden Patienten schon in Betten legen.“

Obwohl es in der Nacht der Nächte jede Menge Arbeit zu erledigen gab, sprachen sowohl Oberkommissar Burkhard May als auch Disponent Carsten Otto von einem „eher ruhigen Jahreswechsel“.

Der erste Brand des Jahres wurde um 0.39 Uhr gemeldet. An der Schilfstraße in Hessisch Oldendorf brannte eine Hecke auf einer Länge von fünf Metern. 21 Minuten später stand an der Straße „Hohes Feld“ in Hameln ein großer Container in Flammen.

Zur ersten technischen Hilfeleistung des neuen Jahres wurde die Hamelner Feuerwehr um 0.50 Uhr angefordert. In Tündern befand sich ein anderthalbjähriges Kind ganz allein in einer Wohnung. Das Problem: Der Schlüssel steckte – allerdings abgebrochen – im Schloss der Korridortür.

Der erste Verkehrsunfall im Kreis Hameln-Pyrmont ereignete sich um 3.58 Uhr an der Werkstraße in Klein Berkel. Ein Autofahrer habe – offenbar nur so zum Spaß – einen BMW beim Anfahren zum Schleudern gebracht, teilte die Polizei mit. Der Wagen sei gegen zwei Personen gerutscht. Der Unfallfahrer ergriff die Flucht.

Den ersten – natürlichen – Todesfall gab es um 0.49 Uhr in Hameln. Alle Wiederbelebungsversuche seien erfolglos geblieben, hieß es.



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