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Großes Echo am Leser-Telefon / Stadt soll ehemaliges Kinogebäude an der Deisterstraße zurückkaufen

Jede Menge Anregungen, Vorschläge und Kritiken

Hameln (HW). Es waren wieder jede Menge Anregungen, Vorschläge und auch einige Kritiken, die die Dewezet-Redaktion gestern Mittag am Leser-Telefon erreichten. So beklagte Peter Mundhenke, dass viel zu viele ausländische Ausdrücke und Anglizismen beim täglichen Zeitungsmachen Verwendung finden. „Wir leben in Deutschland“, sagte der Leser, dem zudem das Werbeaufkommen in der Dewezet zu hoch ist: „In anderen Ländern ist das längst eingedämmt, und die Zeitungen existieren immer noch.“

veröffentlicht am 08.02.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 05:21 Uhr

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Den täglichen Veranstaltungskalender vermisst Almut Schmidt-Ritzau. Sie sähe auch gern wieder ein Inhaltsverzeichnis, „weil die Kultur- oder Fernsehseite mal hier und mal da erscheint“. Zu diesem Thema äußerte sich auch Wolfgang Asche: „Es ist höchst unbefriedigend, wenn man die ganze Zeitung durchblättern muss. Da besteht Verbesserungsbedarf.“ Brigitte Lam-brecht sind dagegen einzelne Artikel zu lang: „Aus Gesprächen mit Nachbarn weiß ich, dass das viele gar nicht lesen.“

Zum allgemeinen Ärgernis erklärte ein Leser, der anonym bleiben wollte, die Altglascontainer an der Breslauer Allee. „Der Bereich ist zu einer Müllkippe verkommen. Sperrmüll, Sondermüll – alles wird dort wild entsorgt und verschandelt wochenlang die Landschaft. Es ist ganz, ganz schlimm“, schimpfte er. Als „reine Katastrophe“ bezeichnete Maria Krupski den Wehler Weg: „Überall liegt Kot, und kein Hundebesitzer entsorgt das. Alle Anlieger sind empört“, berichtete sie und beklagte gleichzeitig, dass die Sauna an der Wehrberger Straße ihre Pforten geschlossen hat: „Jetzt haben wir Damen keinen Treffpunkt mehr.“

Die Redaktion erreichten gestern aber auch zahlreiche Anregungen. So schlug Axel Haro vor, im Sportteil der Dewezet auch Fußball-Tabellen aus dem Juniorenbereich zu veröffentlichen. „Nicht jeder hat einen Internetanschluss, und die Jugendlichen würde es sehr freuen“, begründete er. Ingrid Maulhardt fordert von der Stadt, das ehemalige Kino an der Deisterstraße, das sich im Besitz der Erben des ehemaligen NPD-Funktionärs Jürgen Rieger befindet, zurückzukaufen. „Das wirkt dem Leerstand entgegen. Die Stadt hat zwar kein Geld, aber immerhin Millionen für die Sanierung der Fußgängerzone“, sagte sie. Die Eisbahn im Bürgergarten ist einer Anwohnerin, die ihren Namen nicht nennen wollte, ein Dorn im Auge. „Das ist auch ein Wohngebiet, und zwar kein billiges. Und nun läuft vier Wochen lang Tag und Nacht ein Aggregat und verursacht unangenehme Geräusche“, beklagte sie sich. An die Stadt habe sie schon geschrieben, aber keine Antwort erhalten. „Ich fühle mich alleingelassen. Ein Alternativstandort wäre das Freibadgelände. Da stört so eine Anlage niemanden“, sagte die Leserin. „Hameln ist meine Lieblingsstadt“, meldete sich Norcan Klenke am Leser-Telefon und schlug vor, dass in der Fußgängerzone Mozart- oder Bach-Musik gespielt wird: „Das inspiriert – insbesondere bei einer Tasse Kaffee in der Sonne.“

Das ehemalige Kino an der Deisterstraße soll nach dem Willen von Dewezet-Leserin Ingrid Maulhardt von der Stadt zurückgekauft werden. Foto: Wal



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